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aus unserem Archiv vom 23. August 2012
Autor: Fritz-Peter Linden Kommentare: Kommentare zeigen Ort: Waxweiler Drucken  E-Mail

Rettungsdienste bergen Toten in Waxweiler

Trauriges Ereignis in Waxweiler: Ein 51-Jähriger aus dem Ort im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist am Mittwochabend tot in seinem Haus aufgefunden worden. Er war vermutlich bereits am Dienstag gestorben. Die bei ihm wohnende Mutter war krankheitsbedingt nicht in der Lage, die Rettungskräfte zu alarmieren.

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Laut Auskunft der Polizei fanden die Rettungskräfte den Toten am Mittwoch gegen 18.30 Uhr in einem Haus in der Bahnhofstraße. Der 51-Jährige hatte zusammen mit seiner Mutter dort gewohnt. Nach Stand der Ermittlungen ist der arbeitslose Mann vermutlich bereits am Dienstag in der Dachgeschosswohnung der Mutter gestorben. Die 73-Jährige war jedoch aufgrund ihres Gesundheitszustands nicht in der Lage, einen Arzt zu alarmieren.

Der Bruder des Verstorbenen, der im Kreis Bernkastel-Wittlich lebt, hatte seit Dienstag vergeblich versucht, mit seiner Familie in Kontakt zu treten. Nachdem aber niemand ans Telefon gegangen war, machte er sich am Mittwoch besorgt auf den Weg in den Eifelort. Weil ihm dort keiner die Tür öffnete, alarmierte er Polizei und Feuerwehr. Die Einsatzkräfte verschafften sich dann über ein Fenster Zugang zum Haus, wo sie dann den Mann und seine Mutter fanden.

Auch die Kriminal-Inspektion Wittlich ist in den Fall eingeschaltet, da die Todesursache zunächst unklar gewesen sei. Die Beamten treten jedoch Gerüchten entgegen, es könne sich um ein Verbrechen gehandelt haben: Es sei nach Stand der Dinge „ein absolut normaler Todesfall“, sagt Wolfgang Angsten von der Kripo. Man habe „keinerlei Gewalteinwirkung und keinerlei Fremdverschulden“ feststellen können. Außerdem, sagt Richard Schleder von der Inspektion Prüm, sei das Haus „komplett verschlossen“ gewesen. Der 51-Jährige sei aller Wahrscheinlichkeit nach an einer Krankheit gestorben, unter der er seit längerer Zeit gelitten habe.

Die 73-jährige Mutter wurde nach der Erstversorgung vom DRK in ein Krankenhaus gebracht. Sie schwebt laut Auskunft der ermittelnden Beamten nicht in Lebensgefahr.



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