Nicht nur für den Patienten ist es vorteilhaft, wenn bei einer Wiederbelebung jeder weiß, was er zu tun hat. Das notwendige Wissen vermittelt das Prümer Krankenhaus jetzt mit einer neuen Methode.
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Damit die Wiederbelebung glückt, bereitet man sich in Prüm mit einer neuen Methode entsprechend vor. Foto: Privat
Prüm. Wenn bei einem Patienten das Herz nicht mehr schlägt und die Atmung ausgesetzt hat, zählt für das behandelnde medizinische Personal jede Sekunde - gerade deshalb darf es, bei aller gebotenen Eile, nicht in Hektik oder gar Panik geraten. Und darum können solche Situationen, in denen jeder Handgriff entscheidet, kann gar nicht oft genug geübt werden.
Das St.-Joseph-Krankenhaus in Prüm nutzt über die CTW-Akademie, eine Fortbildungseinrichtung der Caritas Trägergesellschaft West in Düren, dazu das Konzept des Megacode-Trainings. Dieses vermittelt und trainiert Handlungsabläufe in der Cardio-Pulmonalen Reanimation - oder geläufiger ausgedrückt: der Herz-Lungen-Wiederbelebung.
Gemeinsame Schulungen
Das Konzept richtet sich dabei sowohl an Ärzte als auch das Pflegepersonal der Intensivstation, der Ambulanzen und der Anästhesie.
"In einem realistischen Notfall sind ebenfalls beide Berufsgruppen an der Wiederbelebung beteiligt", sagt Ralf Schmitz, der das Training durchführt. "Durch die gemeinsamen Schulungen erreichen wir den maximalen Trainingserfolg."
Das Megacodetraining stelle eine optimale Vorbereitung auf Notfallsituationen dar: Zunächst kann das Team, das die Herz-Lungen-Wiederbelebung vornimmt, die Patienten besser versorgen. Gleichzeitig wird die emotionale Belastung durch die Reanimationen für das Personal gemindert, was wiederum die persönliche Gesundheit des Personals fördert. Die Erstschulung dauert acht Stunden. Danach wird das Erlernte jährlich in einer Folgeveranstaltung wieder aufgefrischt. fgg
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