Wie berichtet hatte die Schulleitung den Abiturienten unter anderem vorgeworfen, sie hätten „die wesentlichen Eingänge der Schule – trotz klirrender Kälte mit Fahrradketten verbarrikadiert“. Tatsächlich seien jedoch, so die Abiturienten in einer Erklärung, nur zwei von fünf Eingängen mit Schlössern verschlossen gewesen. Diese seien bereits vor dem offiziellen Unterrichtsbeginn mit einem Bolzenschneider zerstört worden. Die anderen drei Eingänge seien nur symbolisch verschlossen gewesen und hätten sich ohne großen Aufwand öffnen lassen.
Die Schüler bestätigen, dass sich bei zurückliegenden Abi-Streichen ein Schüler die Hand brach und ein anderer durch den Einsatz von Feuerwerkskörpern einen Hörschaden erlitt. Jedoch seien diese Unfälle nicht von den Abiturienten provoziert worden. Ein Schüler habe sich beim Überqueren einer Holzplanke über einer mit Wasser gefüllten Bütte die Hand gebrochen. 500 andere Schüler hätten die Aufgabe ohne Probleme gemeistert. So ein Unfall hätte sich auch beim Weg zur Pause oder im Sportunterricht ereignen können.
Die Schulleitung schreibe, sie habe nichts gegen einen „Abi-Gag mit Niveau“. Das Verteilen von Kuchen und Wackelpudding an die Schüler sei sicherlich nicht als niveaulos zu bezeichnen, so die Abiturienten. Es sei auch geplant gewesen, die Schüler damit zu unterhalten, dass die Lehrer kleine Spiele gewinnen mussten. Sie sollten die Schlüssel für die Schule gewinnen.
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