region
Samstag, 04.02.2012 | ePaper Newsletter Registrieren Login | Auto Immo Stellen
Benutzer: Passwort:
Login merken
aus unserem Archiv vom 04. September 2010
Autor: Von Andreas Feichtner und Willi RauschOrt: TrierDrucken  E-Mail

Basketball: Zwei Zeugen, die wohl nichts gesehen haben

Zeugen gibt es – aber offensichtlich keine Augenzeugen: Der Aufsichtsratsvorsitzende der Treveri Basketball AG, Ralph P. Moog, hat dem TV im Zuge der Unterschriften-Affäre erstmals die Namen der Zeugen genannt.

Podcast
Fotostrecke

Wann wird man zum Zeugen? Und welchen Wert hat eine Zeugenaussage? Das sind Fragen, mit der sich die Treveri Basketball AG und die Staatsanwaltschaft Trier im Zuge der Unterschriften-Affäre befassen. Im Gespräch mit dem TV gab der TBBAufsichtsratsvorsitzende Ralph P. Moog gestern nun erstmals die Namen von Zeugen preis.

Es handele sich um Geschäftsstellenleiter Bernd Haasenritter und Mitarbeiterin Diane Roelofsen. Tags zuvor hatte Moog bei der Pressekonferenz verkündet, es gebe zwei Zeugen im Zusammenhang mit den Vorwürfen der Unterschriften-Fälschung, aber keine Namen genannt (der TV berichtete). Die Zeugen hätten gegenüber der Staatsanwaltschaft ausgesagt. Diese Aussage überraschte den Leitenden Oberstaatsanwalt Jürgen Brauer: „Wenn es Entlastungszeugen gibt und sie bekannt sind, frage ich mich, warum man  nicht namhaft macht. Ich hätte es begrüßt, wenn man mit uns gesprochen hätte. Wir werden weiter sehr sorgfältig ermitteln.“

Laut Moog hat Haasenritter vor zwei Wochen seine Zeugenaussage gemacht und gestern das Protokoll unterschrieben. Augenzeugen
seien allerdings weder Haasenritter noch Roelofsen gewesen. Sie hätten lediglich gesehen, dass Spieler ins Büro des damaligen TBB-Geschäftsführers Lothar Hermeling gegangen seien.

Für die Staatsanwaltschaft scheint Haasenritters Aussage keine allzu große Relevanz zu haben. Moog verweist darauf, dass er selbst nie von „Augenzeugen“ gesprochen habe: „Ich sprach von Zeugen-Aussagen – und die gab es auch.“ Dass es aber offensichtlich keinen Zeugen gibt, der bestätigen kann, dass Ex-Spieler Brian Brown eigenhändig eine Gehaltskürzung unterschrieben hat, steht im Widerspruch zu einer Aussage von Hermeling. Der frühere Geschäftsführer der TBB GmbH hatte am 22. Juli auf TV-Anfrage schriftlich bestätigt: „Die vorliegende Unterschrift stammt zweifelsfrei von Brian Brown. Er hat das Dokument vor Zeugen unterschrieben.“ Moog sagt: „Diese Aussage von Hermeling war mir nicht präsent.“


Anzeige


Was ist das?

Kommentare via facebook

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:


Mehr zum Thema

  • Anzeige
  • Anzeige
  • Empfehlung
  • Anzeige
  • Sonderthemen
    • Forza Italia!

      Eine der besten Küchen weltweit ist wohl die italienische Küche, deren vermeintliches Sinnbild Nudeln, Tomatensauce und Pizza ist. So zumindest antwortet fast jeder, wenn man ihn fragt, was er mit der Küche Italiens verbindet - unabhängig davon, ob derjenige schon einmal Urlaub in Italien gemacht hat oder nicht. mehr...

  • Anzeige
  • Anzeige
  • Anzeige
  • Wetter
  • Anzeige
  • Aktuelle Dossiers


volksfreund.de

© volksfreund.de | Alle Rechte vorbehalten | Medienhaus Trierischer Volksfreund

Weitere Partner-Angebote
Immobilien | Stellenangebote | Autoanzeigen
Pflegekritik | Kleinanzeigen | volksfreund-shop.de | Ersatzteile | Ferienwohnungen | MACHER | Unternehmen Erfolg | tippfreund.de | lokalo.de | Netz gegen Nazis