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aus unserem Archiv vom 18. März 2010
Ort: Mainz/NürburgringDrucken  E-Mail

Baufehler am Nürburgring

Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) hat am Donnerstag im Landtag erstmals eingeräumt, dass es beim Bau des umstrittenen Freizeit- und Geschäftszentrums am Nürburgring Verstöße gegen Ausschreibungsvorschriften gegeben hat. Ferner sei die Bauplanung fehlerhaft und unvollständig gewesen.

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(fcg) Die Bauten der Nürburgring GmbH an der Rennstrecke haben nach derzeitigem Stand mehr als 200 Millionen Euro verschlungen. Geplant waren einst 135 Millionen. Hinzu kommen rund 115 Millionen Euro Investitionen des Projektentwicklers Kai Richter mit seiner Firma Mediinvest. Laut Hering seien Kostensteigerungen bei so einem großen Projekt nichts Ungewöhnliches, allerdings sei „ein beträchtlicher Umfang einzuräumen“. Der Minister sagte, für die Bauleitung und -überwachung sei Generalplaner Hermann Tilke zuständig gewesen. Zu ihm sei „das Vertrauensverhältnis gestört“. Die Nürburgring GmbH mache Haftungsansprüche geltend.

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