Der Stadtrat hat einen entsprechenden Beschluss gefasst, nächste Woche soll der Verbandsgemeinderat folgen. Dem im Oktober 2009 gegründeten Verein gehören bereits 50 Wissenschaftler aus der ganzen Welt an.
Die Akademie soll Zentrum eines kulturellen Netzwerks zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft werden. Sie wird auch gemeinsame Forschungsstelle der Hochschulen in Trier, Mainz, Oldenburg und Alfter (bei Bonn). „So etwas gibt es sonst nirgends in Europa. Es ist eine einmalige Chance“, betonen Ulf Hangert, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues, und Stadtbürgermeister Wolfgang Port.
Die Arbeit der Akademie ziehe auch eine neue Klientel in die Region. Das wirke sich positiv auf Hotellerie, Gastronomie und den Weinabsatz aus. Kommende Woche ist bereits ein Symposion über russische Lyrik, zu dem 13 Wissenschaftler erwartet werden.
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