Die laufende Generalsanierung des Gebäudes J im Berufschulzentrum Trier wird teurer als zunächst ermittelt. Statt der angenommen 6 Millionen Euro kostet es voraussichtlich 300.000 Euro mehr, das Gebäude energetisch zu sanieren und brandschutztechnisch auf Vordermann zu bringen. Die Kostenfortschreibung segnete der Stadtrat in seiner Sitzung am Donnerstagabend einmütig ab.
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(rm.) Die ermittelten Mehrkosten entfallen zur Hälfte auf die Beseitigung von Schadstoffen in Böden oder Fensteranstrichen, außerdem wird für 100.000 Euro die Raumakustik verbessert.
Für die Runderneuerung standen der Stadt bislang 4,34 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes zur Verfügung. Die Mehrkosten, so hoffen Rat und Verwaltung, können ebenfalls aus Mitteln des Konjunktur- oder des Schulbauprogramms bezuschusst werden.
Das aus dem Jahr 1915 stammende J-Gebäude an Oerenstraße und Paulusplatz fasst bis zu 1000 Schüler. Die Sanierung läuft seit Jahresbeginn. Die Rohbauarbeiten im Altbau sind weitgehend abgeschlossen. Zudem entsteht derzeit ein neues Service-Gebäude, das per Aufzug barrierefreien Zugang zu allen Klassenräumen ermöglicht.
Die BBS-Schüler werden derzeit in Ausweichräumen unterrichtet. Nach den Sommerferien 2011 sollen sie wieder ins J-Gebäude zurückkehren können.
Noch ein knappes Jahr Baustelle: das J-Gebäude im Berufsschulzentrum Trier. TV-Foto: Roland Morgen
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