(sey) Der 38-jährige Angeklagte soll sich an mehreren Kindern und Jugendlichen vergangen haben, darunter an Zwillingsbrüdern aus der Vulkaneifel.
Die heute elfjährigen Jungen, die in einem Kinderheim an der Mosel untergebracht sind, leiden derzeit offenbar nicht unter den Folgen des Missbrauchs. Allerdings seien Spätschäden nicht ausgeschlossen, sagt Professor Dr. Burkhard Schade, der die beiden Kinder mehrfach begutachtet hat.
Während der Vorstellung des Gutachtens wurde die Öffentlichkeit von der Verhandlung ausgeschlossen, um die Intimsphäre der Kinder zu schützen.
Am Dienstagnachmittag wird das Gutachten der Neurologon Dr. Sylvia Leupold erwartet, die den Angeklagten begutachtet hat. Dabei soll es unter anderem auch um die Frage einer möglichen Sicherungsverwahrung gehen.
Plädoyers und Urteil sind für Freitag nächster Woche geplant.
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