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aus unserem Archiv vom 15. Mai 2010
Ort: TrierKommentare: Kommentare zeigenDrucken  E-Mail

Klanggedichte und Lichtgemälde: Schiller startet Tour in Trier

Mit einer fulminanten Sound- und Lichtshow hat Schiller am Freitagabend seine „Atemlos-Tour“ in der Arena Trier gestartet. 1500 Zuhörer ließen sich von den sechs Musikern und drei Sängerinnen in dem vom TV präsentierten Konzert in elektronische Klangwelten entführen.

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(mehi) Sphärische Klänge und harter Synthesizer-Sound durchdringen die Arena Trier, Licht umhüllt Bühne und Zuschauerraum, scheint von allen Seiten gleichzeitig in immer wechselnden Farben. Schiller haben bei ihrem Tourstart in Trier eine Licht- und Klangdimension geschaffen, die das Publikum während zweieinhalb Stunden umfangen hielt.



Schiller-Klassiker wie „Das Glockenspiel“ und „Ein schöner Tag“ mischten sich, eigens für die „Atemlos-Tour“ neu arrangiert, unter die Stücke des aktuellen Albums. Glanzlichter setzten die drei Sängerinnen, allen voran die grandiose Kim Sanders mit „Under my skin“ - der kleine Aussetzer beim Einsatz sei dem Tourstart geschuldet. Das Publikum nahm’s genauso humorvoll wie die Schillers auf der Bühne.
Ganz in Schwarz gekleidet erschien die Band – neben Christopher von Deylen alias Schiller an den Keybords und Synthesizer Ralf Gustke am akustischen Schlagzeug, Cliff Hewitt an den Digi-Drums, Christian Kretschmar (Keyboards), Gitarrist Andreas Binder und Tissy Thiers am Bass – wie ein Schattenriss. Mal romantisch ruhig, mal elektronisch hart bis hin zu ekstatischen Rhythmen: Die Musik weckte bei den 1500 Zuhörern die unterschiedlichsten Gefühle. Während die einen ausgelassen tanzten, kuschelten sich andere eng zusammen.
Jeden Song hüllten Schiller in eine andere Farbwelt: So strahlte bei „Tiefblau“ ein dunkelblauer Sternenhimmel, in dem Schlagzeugblitze Akzente setzten, „Blind“ tauchte Aggun in ein gespenstisches blau-rotes Licht, „The Fire“ mit Kate Havnevik kam feuerrot daher, „Ein schöner Tag“ in Rosa und der Nachtflug – die erste Zugabe – grau-rot. Das Publikum feierte die Klangpoeten mit langanhaltendem Applaus.




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