Schwerstverletzter bei Brand in der Altstadt von Bernkastel-Kues
Bei einem Brand in der Altstadt von Bernkastel-Kues hat ein 49-jähriger Mann schwerste Verbrennungen erlitten.
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Der Brand war in einem dreistöckigen Gebäude ausgebrochen. Zwei Polizeibeamte, die noch vor der rasch eintreffenden Feuerwehr vor Ort waren, eilten sofort ins verrauchte Gebäude. Sie hoben gemeinsam mit zwei anderen Hausbewohnern im zweiten Stock eine verschlossene Tür aus den Angeln und verschafften sich so Zutritt zum Brandherd.
In der Nähe der Tür stießen sie auf einen Mann, der zusammengebrochen war. Sie konnten ihn aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich bringen.Gemeinsam mit Rettungskräften wurde er mit einem Rettungstuch aus dem Haus gebracht und von einem Notarzt behandelt. Ob der Mann überlebt, ist noch unklar.
Ein Atemschutztrupp löschte die Flammen in der Wohnung. Parallel dazu wurde das Haus durchsucht. Allerdings hatten die anderen Bewohner das Gebäude rechtzeitig verlassen können. In der Wohnung wurden zwei tote Katzen aufgefunden. Die Fenster der Wohnung waren fest verschlossen, so dass es nicht zum offenen Feuer gekommen war. Andernfalls hätte der Brand vermutlich auf andere Häuser übergegriffen, vermutet Helmut Kasper, Leiter der Polizei-Inspektion Bernkastel-Kues.
Das Feuer ist nach einer ersten Einschätzung der Polizei in Bettnähe ausgebrochen. Die Polizei schließt Fremdeinwirkung aus. Der Einsatz der beiden Polizisten sei "heldenhaft, aber nicht ungefährlich gewesen", sagte Einsatzleiter Thomas Edringer, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohner mussten anderweitig untergebracht werden.
Im Einsatz waren 45 Feuerwehrleute der Wehren Bernkastel, Kues und Maring-Noviand, vier Rettungsfahrzeuge, zwei Notärzte und die Polizei.
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