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aus unserem Archiv vom 13. März 2010
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Unfall auf der A64: Zwei Menschen schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Samstagmorgen sind auf der A64 von Luxemburg in Richtung Trier zwei Menschen schwer verletzt worden.

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(siko/red) Am frühen Samstagmorgen, kurz nach 6 Uhr, fuhr ein PKW mit zwei US-Soldaten drei Kilometer hinter der luxemburgischen Grenze in einer langgezogenen, leichten Steigung ungebremst gegen einen vorausfahrenden, beladenen Sattelzug aus dem Siegerland. Der Aufprall war so heftig, dass der PKW bis zu zwei Meter unter den Auflieger rutschte und nach dem Aufprall noch ca. 170 Meter mitgeschleift wurde, bevor der 60-jährige Fahrer aus dem Westerwald seinen Sattelzug auf der Standspur stoppen konnte.

Der PKW-Fahrer und sein Beifahrer wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten durch die Rettungskräfte herausgeschnitten werden. Beide Personen wurden schwerverletzt in Trierer Krankenhäuser gebracht, schweben aber nicht in Lebensgefahr. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt.

Die Autobahn war zwei Stunden lang gesperrt. Nach Aufhebung der Vollsperrung wurde der nicht mehr fahrbereite Sattelzug durch ein Trierer Bergungsunternehmen umgeladen und abtransportiert. Während dieser Zeit konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Die Autobahnmeisterei übernahm dazu die Sicherungsmaßnahmen.

Laut Polizei waren deutsche und luxemburgische Rettungskräfte äußerst schnell an der Unfallstelle und koordinierten ihre Maßnahmen gemeinsam. Auch die luxemburgische Polizei traf ihre Verkehrssicherungsmaßnahmen äußerst schnell und effizient.   

 
Der Gesamtschaden dürfte etwa 100.000 Euro betragen. Über die Ursache der Kollision gibt es derzeit noch keine Erkenntnisse. Der Lastwagenfahrer sagte aus, er habe einen Knall gehört und Funken sprühen sehen, darauf lenkte er seinen Brummi auf die Standspur, da er dachte, ein Reifen wäre geplatzt. 

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Langsur, Newel und aus dem luxemburgischen Mertert sowie der Malteser-Hilfsdienst Welschbillig, das DRK aus Ehrang mit Notarzt sowie ein Notarzt der Berufsfeuerwehr Trier.

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