Sie ziehen über die Wittlicher Senke, doch auf dem Brunnen des Cusanus-Gymnasiums sollten sie eigentlich für immer bleiben, die vier Kraniche, die Hanns Scherl 1970/71 schuf. Im Juni 2004 wurde einer gestohlen, ein weiterer musste aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Amputiert, – nur seine Krallen blieben auf der Basaltfläche –, wurde er als fußloser Vogel im Gymnasium gelagert. Sein gewaltsam entführter Artgenosse ist nie wieder aufgetaucht. Beschädigt wurde von den Dieben auch der Brunnensockel. Er war gerissenen und wurde durch verdeckt liegende Metallanker statisch gesichert. Das kostete 1500 Euro. Jetzt soll die Kranichfamilie wieder zusammen kommen. Doch wer soll das bezahlen? Dazu informiert auf TV-Nachfrage Alfons Kuhnen, Pressesprecher der Kreisverwaltung, die Schulträger und damit auch „Brunnen-Beauftragte“ ist: „Die Kosten der Restaurierung betragen rund 15 500 Euro. An Spenden speziell zur Sanierung der Kraniche sind 8 000 Euro zusammengekommen. Auch das Cusanusgymnasium wird sich an der Finanzierung beteiligen. Den Restbetrag finanziert die Kreisverwaltung aus Kulturfördermitteln.“
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