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Die Lieblingsbücher rheinland-pfälzischer Prominenter

(Mainz/Frankfurt (dpa/lrs)) Von Sven Regener bis Arun Gandhi: Zwei Politikerinnen, ein Theaterintendant und ein Gewerkschaftschef aus Rheinland-Pfalz empfehlen zur Frankfurter Buchmesse ihre aktuellen Schmöker.

08.10.2017
Von Oliver von Riegen, dpa
Mehrere Prominente aus Rheinland-Pfalz geben zum Start der Buchmesse in Frankfurt (10. Oktober) einen Einblick in ihre Lieblingsbücher. Dabei kann der Leser eine spannende Reise machen - von Berlin-Kreuzberg durch ganz Europa nach Indien. Gleich zweimal beliebt ist das neue Buch von Autor und Musiker Sven Regener. Zur weltgrößten Bücherschau mit Gastland Frankreich werden rund 270 000 Besucher erwartet.

MALU DREYER: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin (SPD) nennt zwei Bücher als Lektüretipp. Zum einen Arun Gandhi - «Wut ist ein Geschenk» (Dumont Buchverlag, 2017), der darin über das Vermächtnis seines Großvaters Mahatma Gandhi schreibt. Zum anderen von Robert Seethaler das Buch «Die weiteren Aussichten» (Kein & Aber Verlag, 2016). Darin schreibt der österreichische Schriftsteller über einen Tankstellenwart, seine neue Liebe und einen Zierfisch.

JULIA KLÖCKNER: Die rheinland-pfälzische CDU-Landeschefin liest aktuell ebenfalls zwei Bücher. «Vor dem Einschlafen einige Seiten im Roman. Und im Zug oder Flugzeug ein Sachbuch», verrät sie. Auf ihrem Nachttisch liegt «Eine englische Ehe» von Claire Fuller (Piper Verlag, 2017) über einen Literaturprofessor und seine Frau. «Mitreißend, einfühlsam zu Papier gebracht», kommentiert Klöckner. Ihr zweiter Tipp ist «Typisch Europa - ein Kulturverführer in 100 Stationen» (Knaus Verlag, 2016) des niederländischen Autors Pieter Steinz - «eine wunderbare Gesamtschau über den Schatz Europa».

MARKUS MÜLLER: Der Intendant des Staatstheaters Mainz liest gerade «Wiener Straße» von Sven Regener (Verlag Galiani-Berlin, 2017) und empfiehlt das Buch gern. «Regener ist ein Meister der Dialoge und sein liebevoll-spöttischer Blick auf seine eigenwilligen Figuren und damit auf die Welt ein großes literarisches Vergnügen», meint Müller. Mit seinem Roman «Herr Lehmann» wurde Musiker Regener auch als Schriftsteller bekannt. «Wiener Straße» spielt wieder im West-Berlin der 1980er Jahre.

DIETMAR MUSCHEID: Der DGB-Landesvorsitzende von Rheinland-Pfalz hat schon alle Bücher von Sven Regener gelesen. Aktuell schmökert er ebenfalls im neuen Roman «Wiener Straße» - und kann das Buch nach Angaben eines Sprechers nur empfehlen.