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Lebensgefährten der Mutter totgefahren: Psychiatrie

(Gommersheim/Landau (dpa/lrs)) Ein Fußgänger wird in einem Ort in der Pfalz überfahren und stirbt. Schnell gerät ein 35-Jähriger in den Fokus der Ermittler. Das Opfer: der Lebensgefährte der Mutter des Tatverdächtigen.

13.10.2017

Der 35-Jährige, der im südpfälzischen Gommersheim mutmaßlich den Lebensgefährten seiner Mutter totgefahren hat, ist in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Das Amtsgericht Landau erließ am Freitag einen sogenannten Unterbringungsbefehl, wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen mitteilte. Es gebe Hinweise dafür, dass der Verdächtige zum Tatzeitpunkt vermindert schuldfähig oder schuldunfähig war.

Weitere Angaben zu den Hinweisen machte die Staatsanwaltschaft nicht. Der 35-Jährige steht den Angaben zufolge unter dem dringenden Tatverdacht, das Opfer vorsätzlich überfahren und dabei dessen Tod in Kauf genommen zu haben. Das Motiv sei noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Der 35-Jährige hatte das Opfer am Donnerstagabend mit einem Transporter überfahren. Der 50-Jährige starb laut Polizei noch am Tatort. Der Fahrer floh, wurde jedoch später von der Polizei festgenommen.