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Hochmoselbrücke: Rheinland-Pfalz streitet mit Firmen um Weiterbau

(Mainz/Ürzig) Weil Unterlagen zur Überprüfung der Statik fehlen, könnte es beim Bau des Hochmoselübergangs nach Volksfreund-Informationen zu Verzögerungen kommen. Laut rheinland-pfälzischem Innenministerium sind die beteiligten Baufirmen in der Bringschuld.
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(kah) Beim Bau des umstrittenen Großprojekts Hochmoselübergang könnte es nach Auskunft des rheinland-pfälzischen Innenministeriums zu Verzögerungen kommen. Denn zwischen dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) und den Firmen, an die der Auftrag zum Bau der Hochmoselbrücke erteilt wurde, gebe es zum weiteren Bauverfahren unterschiedliche Auffassungen.

Laut Ministerium liegen wichtige Unterlagen, die zur abschließenden Prüfung der Statik erforderlich sind, immer noch nicht vollständig vor. Deshalb sei auch die Prüfung, die für weitere Baufreigaben notwendig ist, noch nicht möglich. „Dies kann in den nächsten Tagen dazu führen, dass die Fertigung der Stahlbauteile in den Werken Hannover und Lauterbourg nicht weitergeführt werden kann“, teilte das Innenministerium am Dienstagabend auf Volksfreund-Anfrage mit.

Der LBM habe die Firmen aufgefordert, die fehlenden Unterlagen schnellstmöglich vorzulegen, um Verzögerungen beim Bau der Brücke zu vermeiden. Genaueres war gestern nicht zu erfahren.

Beim Hochmoselübergang handelt es sich um das derzeit größte deutsche Brückenprojekt: Der 1,7 Kilometer lange Bau soll den Fluss in 160 Metern Höhe überspannen – und die Eifel mit dem Hunsrück verbinden. kah
 

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