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Sturmtief Ruzika fegt über die Region - Baum kracht in Kell am See in ein Hausdach

(Trier/Region) Das Sturmtief Ruzika ist heute über die Region hinweg gezogen und brachte laut dem Deutschen Wetterdienst stärkste Sturmböen von bis zu 101 Stundenkilometern mit. In Kell am See krachte ein Baum auf ein Hausdach. Bei Daufenbach, in Mertesdorf und Riveris stürzten Bäume um. Die Feuerwehr rückte zu zahlreichen Einsätzen aus.

08.02.2016
Agentur Siko
Viele Feuerwehren mussten am Rosenmontag ausrücken, um umgestürzte Bäume von den Straßen und Gehwegen in der Region zu beseitigen. Wie zum Beispiel im Meulenwald auf der Landesstraße 43 zwischen Daufenbach und Schleidweiler, beides Ortsteile von Zemmer (Kreis Trier-Saarburg). Ebenso stürzten weiter südlich Bäume in Riveris und Mertesdorf (beides Verbandsgemeinde Ruwer) um.

Besonders stark war der Wind im Hochwald. In Kell am See rückte die Feuerwehr gleich dreimal aus, weil umgestürzte Bäume beseitigt werden mussten. Laut Polizei Trier war dort der schwerste Einsatz: Ein großer Baum war in der Straße „Im Grammert“ in Kell am See auf ein Haus gekracht. Die Bewohner des Hauses wurden laut Polizei durch einen lauten Knall aufgeschreckt. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr schnitt den Baum in kleine Stücke. Das Dach wurde durch den Aufprall schwer beschädigt. Wie hoch der Schaden ist, steht noch nicht fest. Die Einsatzkräfte deckten das Dach provisorisch mit Planen ab.

Durch den starken Wind sind außerdem große Wahlwerbeplakate, beispielsweise bei Pellingen, umgeworfen worden. In Kenn musste die Feuerwehr Wahlplakate an der L 145, Höhe Betonmischwerk, sichern. Sie drohten auf die Fahrbahn zu stürzen.

In Trier-Pallien wurde ein großer Pavillon durch die Luft geschleudert, er blieb neben dem Wohnhaus liegen. Laut Wetterdienst wird am Dienstag ein weiteres Sturmtief die Region überqueren.

Starker Regen überfutete am Montagmittag mehrere Straßen auch im Landkreis Bitburg-Prüm. Die Entwässerungssysteme konnten die großen Wassermassen nicht mehr aufnehmen. So kam es ab ca. 12.30 Uhr auf der B 257 im Höhe von Alsdorf zu Verkehrsbehinderungen durch Wassermassen auf der Fahrbahn. Gegen 14.30 Uhr war davon auch die B 50 an der Abzweigung nach Beilingen betroffen. Die Straßenmeisterei war an beiden Stellen im Einsatz, um die Gefahrenstellen wieder zu beseitigen.

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