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Tausende Besucher bei der Ökomesse – Ministerin Lemke bringt 10 Millionen Euro mit (Fotostrecke)

(Trier) Das Schmuddelwetter hat am Wochenende zumindest die Aussteller bei der Öko 2016 im Messepark Trier glücklich gemacht. Tausende Besucher haben sich in den trockenen Hallen über Wärmedämmung und Energiesparmöglichkeiten infomiert.

21.02.2016
Heribert Waschbüsch
Schon vor der offiziellen Eröffnung der Öko 2016 im Messepark in Trier war die Hütte voll. Hunderte Gäste standen Punkt zehn und informierten sich gleich am Samstagmorgen über das Angebot der 130 Aussteller. 

So konnte Handwerkspräsident Rudi Müller die 16. Auflage der Umweltmesse auch ganz optimistisch eröffnen. „Das ist ein schönes Wetter, vor allem für die Aussteller“, sagte er, während draußen der Regen nur so niederprasselte.

Inzwischen habe sich die Ökomesse zur wichtigsten Ausstellung in Trier entwickelt. Das Wochenende hatte für das regionale Handwerk noch mehr positive Aspekte. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) packte in ihre Grußworte nicht nur viele aufmunternde Worte für umweltorientierte Handwerksbetriebe, sondern überreichte auch noch einen Förderbescheid des Landes in Höhe von 10,2 Millionen Euro für das neue Berufsbildungs- und Technologiezentrum der HWK Trier. Der Eigenanteil der Handwerkskammer ist mit rund 12,5 Millionen Euro veranschlagt. Vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) kommen 18,5 Millionen Euro.

Zudem sollen noch 2,7 Millionen Euro Förderung für den Passivhaus-Standard hinzukommen. Damit entstehe in Trier ein Leuchtturmprojekt, findet der Präsident des Zentral Verbands des Handwerks, Hans Peter Wollseifer. Eine Vorreiterrolle habe das regionale Handwerk aber auch mit dieser Ökomesse. „Das ist in dieser Form herausragend.“ Das Handwerk sei der Ausrüster der Energie- und Wärmewende sagte Wollseifer und Ministerin Lemke stellet gar einen Zusammenhang zwischen Klimaschutz und Friedenspolitik her.

Bei den Ausstellern gab es vor allem zufriedene Gesichter. Es gab nicht nur eine gute Besucherresonanz, die Gäste waren auch höchst interessiert. Ein Renner der Messe war die Sicherheitstechnik, die neben den altbewährten Schwerpunkten wie Energie- und Heizungstechnik, Wärmedämmung, barrierefreiem Wohnen und Sanierung als Schwerpunktthema auf dem Programm stand. An den zahlreichen Ständen und in Vorträgen konnten sich die Besucher informieren.

Ein älteres Ehepaar aus Olewig war nur wegen des Themas Einbruchsicherheit zur Messe gekommen. „Man liest und hört soviel über Einbrüche, wir überlegen uns, wie wir unser Haus sicherer machen können.“ Ob die Messe von mehr als den erwarteten 15.000 Interessierten besucht wurde, konnte der Veranstalter am Sonntag noch nicht absehen.

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