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Erste Bilanz: Friedliches Rock am Ring - Spielt Rammstein 2018?

(Nürburg) Trotz des Terrorverdachts am Freitagabend haben Veranstalter Lieberberg und die Polizei eine positive Bilanz gezogen. Die Zahl der Verletzten und Unfälle ordnete die Polizei jeweils als geringfügig ein. Alles sei "im grünen Bereich". Dossier zum Thema: Rock am Ring

04.06.2017
Ein herausragend friedliches Festival sei Rock am Ring 2017 gewesen. Dies resümierten sowohl Veranstalter Lieberberg als auch Polizei und das Deutsche Rote Kreuz auf der abschließenden Pressekonferenz am Sonntagabend. "Wir sind dankbar, dass Besucher und Künstler das Festival mit einer wahnsinnig positiven Energie angenommen haben", sagte Organisator André Lieberberg. Die Fans hätten sich in keiner Weise in ihrer Lebensfreude irritieren lassen.

Nach den Terrorwarnungen am Freitagabend hatte sich das Sicherheitskonzept als wirksam erwiesen, so die einstimmige Meinung von Polizeidirektor Gerd Bertram und den Lieberbergs. Darüber hinaus gab es zwölf Körperverletzungsdelikte bis zum Sonntagabend, eine Zahl die laut Polizei aber zu vernachlässigen sei, sehe man sie im Verhältnis zu den rund 100.000 Menschen in der Stadt Nürburg. Auf diese Zahl wächst die Stadt während der Festivalzeit an. Auch die 24 Verkehrsunfälle mit vier leicht Verletzten und 14 Taschendiebstählen sei nicht beunruhigend. 

Die Einschätzung eines sehr ruhigen Festivals bestätigte das Deutsche Rote Kreuz. Die rund 350 Einsatzkräfte zählten etwa 5500 Hilfeleistungen.

Ihn erfülle mit Stolz, dass die Evakuierungsprozesse gegriffen haben, betonte André Lieberberg am Ende seiner Ansprache. Gerade die Stimmung bei den Beatsteaks oder den Toten Hosen wie auch Kraftklub hob er hervor. 

Zum Programm für 2018 konnten keine Aussagen getroffen werden, ob es dann mit Rammstein klappen werde, ließ Lieberberg offen - machte aber Hoffnung; "Ich hätte große Lust darauf!"