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Unbekannte lösen Radschrauben bei Rettungsfahrzeug am Nürburgring

(Nürburging) Am Nürburgring sind an einem Rad eines Rettungsfahrzeuges alle fünf Radmuttern gelöst worden. Der Fahrerin fiel das rechtzeitig auf, während sie mit dem Fahrzeug auf der Autobahn unterwegs war. Für die Polizei ist der Vorfall alles andere als ein Kavaliersdelikt.

10.03.2017
Redaktion
"Den Sinn, Radmuttern zu lösen, um Fahrer und die Insassen in nicht absehbare Gefahrensituationen zu bringen, die den Tod zur Folge haben könnten wird man wohl nie ergründen können." So leitet die Polizei Adenau ihre Mitteilung zum Vorfall ein. Vermutlich zwischen dem 1. und 9. März sollen eine oder mehrere unbekannte Personen alle fünf Radmuttern des vorderen linken Rades am Notarztfahrzeug des DRK-Standortes am Nürburgring gelöst haben.

Mit diesem Fahrzeug, welches insbesondere für Einsätze auf der Rennstrecke vorgesehen ist, sei eine 22-jährige DRK-Mitarbeiterin am Donnerstag über die A 61 in Fahrtrichtung Koblenz gefahren. Dabei habe sie bei hoher Geschwindigkeit eine Veränderung der Fahreigenschaften bemerkt und das Fahrzeug rechtzeitig gestoppt. Bereits bei einer ersten Begutachtung des Fahrzeugs sei die Manipulation des Rads deutlich geworden, so die Polizei. 

Es könne nicht im Interesse der Gesellschaft sein, wenn Rettungskräfte bei Einsätzen selbst unverschuldet in eine Notlage geraten würden, kommentiert die Dienststelle in Adenau den Vorfall. Sie bittet um Hinweise an die Polizei unter 02691/9250 oder per E-Mail an piadenau.wache@polizei.rlp.de.
 

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