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FDP-Parteitag: Hunsrückerin darf auf Platz im Bundestag hoffen

(Nackenheim/Mainz) Keiner darf sich als gesetzt betrachten, bei jedem Kandidaten winkt eine Kampf-Abstimmung: Wenn die rheinland-pfälzische FDP an diesem Samstag in Nackenheim (Kreis Mainz/Bingen) ihre Landesliste für die Bundestagswahl 2017 wählt, geht es vom ersten Platz an umkämpft zu. Dossier zum Thema: Bundestagswahl 2017

12.11.2016
Florian Schlecht
Die Gründe: Die Liberalen haben den Einzug in den Bundestag 2013 verpasst, müssen sich neu aufstellen. Und: Bekannte Köpfe wie der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing sowie der Ehrenvorsitzende Rainer Brüderle verzichten auf die Kandidatur für den Bundestag.

So darf sich nach TV-Informationen auch Carina Konrad (Mosel/Rhein-Hunsrück) gute Chancen ausrechnen, den Sprung nach Berlin zu schaffen. Besonders dann, wenn die ersten beiden Plätze der Liste an Männer gehen - und da sollen David Dietz (Mainz) und Manuel Höferlin (Mainz-Bingen) zu den Favoriten gehören.

Hermann Wiest, Landesgeschäftführer der Liberalen, rechnet mit "zwei sicheren FDP-Bundestagsabgeordneten aus Rheinland-Pfalz", sollte die FDP die Fünf-Prozent-Hürde bei der Wahl im September 2017 knacken. "Bei einem besseren Ergebnis schafft es vielleicht noch ein Dritter und Vierter."

Nach jüngsten Umfragen liegt die FDP zwischen fünf und 7,5 Prozent.