Serrig beschließt Rasengrabfeld mit Satzungsänderung
Gräber mit großen Steinen und Erde für den Blumenschmuck machen viel Arbeit und kosten auf Dauer auch viel Geld. Nur noch ein- bis zweimal im Jahr entscheiden sich in Serrig Angehörige für diese Bestattungsform.
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Von den rund 20 Beerdigungen sind bereits 15 Urnenbeisetzungen.
2500 Euro für 25 Jahre
Diesem Trend folgend sollen Sargbestattungen demnächst in einem Rasenfeld zusätzlich auf dem Serriger Friedhof angeboten werden. 400 Euro, der gleiche Preis wie das bisherige Reihengrab, plus 2500 Euro für die Pflege über 25 Jahre hinweg, schreibt der Rat in die Neufassung der Friedhofssatzung wie die Größe des Gedenksteins, der 60 mal 40 mal fünf Zentimeter haben muss.
"Die Pflegekosten sind Pflicht", erläuterte Ortsbürgermeister Franz-Josef Neises. Es soll ein einheitliches Bild dieser Bestattungsform entstehen. Bis zu 50 Plätze sollen es insgesamt werden.
Bislang ist das vorgesehene Areal allerdings noch mit Familiengräbern belegt, die eine Liegezeit von bis zu 30 Jahren haben. Das neue Grabfeld kann mithin erst im Lauf der nächsten Jahre entstehen. doth
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