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B 53: Woher das Tempo-30-Schild zwischen Trier-Pallien und Biewer kommt

(Trier) Viele Autofahrer wundern sich über Tempo-30-Schilder auf einem kurzen Abschnitt der B 53 zwischen Trier-Pallien und Trier-Biewer. Grund ist laut Landesbetrieb Mobilität (LBM) eine Gefahrstelle wegen Aquaplaning.

25.02.2016
Marcus Hormes
Wer derzeit zwischen Ehrang und Pallien unterwegs ist, muss an einer Stelle von 70 auf 30 Stundenkilometer abbremsen. Seit 8. Februar gilt das außerorts ungewöhnliche Tempolimit auf etwa 100 Metern Länge in beiden Fahrtrichtungen. Viele Fahrer reagierten irritiert, zumal Tempo 30 nicht wieder durch ein entsprechendes Schild aufgehoben wurde. „Die Aufhebung wurde zunächst schlichtweg versäumt“, erklärt Stefan Moritz von der Straßenmeisterei Trier auf TV-Anfrage. Seit Dienstag zeigen Schilder das Ende des Tempo-30-Bereichs an.

Grund für die Geschwindigkeitsbeschränkung: „Bei starken Regenfällen und wegen unzureichenden Wasserabflusses kommt es dort zu Aquaplaning mit einem erheblichen Gefährdungspotenzial für die Verkehrsteilnehmer.“
Normalerweise fließt das Wasser über Straßenabläufe in den Schacht, dann durch ein Rohr unter dem Bahngleis und Radweg in die Mosel. „Wir vermuten, dass einer oder mehrere Durchlässe verstopft sind“, sagt Moritz. Doch wegen Hochwassers kommen die LBM-Mitarbeiter nicht an die nötigen Stellen heran: „Sobald die Mosel einen niedrigeren Wasserstand führt, werden die Durchlässe überprüft und gespült.“ Bis dahin gilt: Vorsicht, Schleudergefahr! Und auch bei trockener n müssen sich Fahrer an Tempo 30 halten. 

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