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Bäume umgestürzt: Zufahrt zum Trierer Wohngebiet "Auf der Bausch" wieder freigegeben (Update)

(Trier) Bewohner der Siedlung "Auf der Bausch" in Trier-Ehrang waren am Mittwochabend vom Rest der Stadt abgeschnitten: Mehrere Bäume waren an der Zufahrtsstraße des im Wald gelegenen Wohngebietes umgekippt, die Feuerwehr sperrte den Abschnitt. Am späten Abend wurde die Zufahrt wieder freigegeben.

27.01.2016
Miguel Castro


Update 7.45 Uhr: Wie die Feuerwehr am Morgen mitteilte, seien die Bäume am Abend beseitigt worden, so dass die Straße gegen 22.30 Uhr wieder komplett freigegeben werden konnte. Im Berufsverkehr am Morgen habe es daher keine Beeinträchtigungen gegeben.

Erstmeldung: Wie die Polizei mitteilt, war offenbar zunächst ein Baum an der bergaufwärts führenden Straße gegen 18.45 Uhr umgekippt, dabei soll er weitere Bäume umgerissen haben. Die Feuerwehr sei derzeit noch vor Ort, die umgekippten Stämme wegzuräumen. Die Sperrung solle am späten Abend aufgehoben werden, so die Polizei. Augenzeugen zufolge steht in der Siedlung unter anderem ein Linienbus, der nicht runterfahren kann. Die Gründe für den Sturz sind noch nicht bekannt. 

Update 21:27 Uhr: Die Feuerwehr hat zwischenzeitlich den betreffenden Abschnitt im Wald zwischen dem Tal und Auf der Bausch einspurig freigegeben, um die wartenden Autofahrer unter Beobachtung passieren zu lassen. Wegen noch ausstehender Forstarbeiten in dieser Nacht muss die Straße aber später wieder gesperrt werden.

Ein Sprecher der Berufsfeuerwehr teilte auf Anfrage mit, dass der Fahrer eines Linienbusses bergabwärts auf einem Abschnitt mitten im Wald zwei vom Hang auf die Straße rutschende Baumstämme bemerkt hatte. Daraufhin habe er gestoppt und die Rettungskräfte alarmiert. Diese schnitt die zwei auf der Straße liegenden Stämme, die einen Durchmesser von etwa 20 Zentimetern hatten, zurück, entdeckte aber zwei weitere umgekippte Bäume im Hang, die abzurutschen drohten. Im Bus habe nur der Fahrer gesessen, es gebe keine Verletzten.

Daraufhin wurde der Besitzer des Privatwaldes kontaktiert. Dieser habe eine Fachfirma beauftragt, die betreffenden Stämme zurückzuschneiden, um eine weitere Gefahr für den Straßenverkehr auszuschließen. Die Arbeiten sollten in der Nacht starten, weswegen eine erneute Sperrung der Straße notwendig ist. Laut Berufsfeuerwehr, die vor Ort mit acht Einsatzkräften war, kam es im Feierabendverkehr zu einem Rückstau von Anwohnern, die nicht zu ihren Häusern kommen konnten. Möglicherweise seien die Bäume witterungsbedingt umgekippt, so der Sprecher der Berufsfeuerwehr.

Korrektur: In einer Erstmeldung war vom "Dienstagabend" die Rede. Gemeint ist natürlich Mittwochabend.

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