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Das Auto der Zukunft qualmt nicht

"Mein Auto verbraucht zu viel" - das sagen sich viele Leute beim Blick auf die Tankrechnung. Autos mit Zukunft müssen daher vor allem eines können: Energie sparen. Studenten der Fachhochschule Trier entwickeln derzeit ein sparsames und trotzdem komfortables Auto.

19.02.2009
Von unserem Redaktionsmitglied Patrick Wiermer
Trier. "Das Wichtigste ist: Gewicht reduzieren, Luftwiderstand reduzieren, Rollwiderstand reduzieren." Paul Spitz, Student der Fahrzeugtechnik an der Fachhochschule (FH) Trier, zählt die Prinzipien von energiesparenden Autos auf. Spitz arbeitet zusammen mit rund 30 Kollegen im Projekt "proTRon" an der Entwicklung von neuen Fahrzeugen, die sich durch eine besonders effektive Energiebilanz auszeichnen. Statt Benzin treibt dabei Wasserstoff die Autos an (siehe Extra). Kohlefaser ersetzt das Metall der Karosserie und der Felgen.
 

Alltagstauglichkeit steht im Vordergrund


 

 
Mit den Prototypen "proTRon I" und "proTRon II" hat das Team schon an internationalen Wettbewerben teilgenommen. Dabei ging es darum, mit einem Liter Benzin oder einem gleichwertigen Kraftstoff eine möglichst große Distanz zurückzulegen (der TV berichtete mehrfach). Die Trierer kamen im Sommer 2008 mit ihrer Brennstoffzelle auf 2592 Kilometer, die Weltspitze schaffte 500 Kilometer mehr. "ProTRon II" werde deshalb weiterentwickelt, um den damaligen Gewinner der Technischen Hochschule Zürich beim nächsten Aufeinandertreffen vom 7. bis 9. Mai auf dem Eurospeedway in der Lausitz zu schlagen. Die Trierer sehen dafür gute Chancen.
 
In diesem Jahr steht bei den Studenten aber die Alltagstauglichkeit der Spritsparer im Vordergrund. Die FH nimmt daher in der Lausitz zum ersten Mal am Wettbewerb für alltagstauglichere Fahrzeuge, der "Urban Class", teil. Dafür soll der neue "proTRon aeris" stadttauglich gemacht werden. Rund 35 000 Euro, die von Sponsoren - nicht nur aus der Autoindustrie - gestellt werden, kostet die Neuentwicklung.
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