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Demonstration: 250 Menschen werben in Trier für Solidarität mit Flüchtlingen

(Trier) "Grenzenlose Solidarität"- unter diesem Motto stand eine Demonstration in Trier am heutigen Samstag.

20.02.2016
Frank Göbel
Rund 250 Menschen zogen friedlich vom Bürgerhaus in Trier-Nord über Porta Nigra und Kornmarkt. Die Veranstaltung endete am Nachmittag am Hauptmarkt. In verschiedenen Redebeiträgen wurde eine wachsende Ungleichheit in der Gesellschaft konstatiert: "Mieten und Lebenserhaltungskosten steigen, genau wie die Preise für öffentliche Verkehrsmittel oder der Druck auf der Arbeit, in der Ausbildung wie in den Ämtern",hieß es im Aufruf zur Demo in den sozialen Netzwerken.

Scharf kritisiert werden Bewegungen wie Pegida: Die würden "nicht etwa für soziale Verbesserungen und Solidarität" eintreten, sondern wollten nur denen, die Schutz vor Krieg und Völkermord suchten, "wegen ihrem Glauben die Türe vor der Nase zuschlagen".

Veranstalter der Demo war "Trier für alle", ein Zusammenschluss von Parteien und anderen Gruppen wie die Linke Trier-Saarburg, die AG Frieden, die Katholische Studierende Jugend oder das Multikulturelle Zentrum. Dem Selbstverständnis nach übt "Trier für Alle" Solidarität mit "Flüchtlingen und allen anderen, die von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit betroffen sind". In der Innenstadt kam es entlang der Demoroute kurzzeitig zu Verkehsbehinderungen durch Straßensperrungen.

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