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aus unserem Archiv vom 19. März 2012
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Dutzende Baumstämme blockieren die Autobahn

Staus und Behinderungen hat am Montag ein LKW-Unfall auf der Autobahnauffahrt bei Kenn verursacht. Der Fahrer des Holztransporters wurde leicht verletzt. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in den späten Nachmittag. Der Sachschaden wird auf mindestens 30 000 Euro geschätzt.

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Kenn. Offenbar zu schnell hatte ein LKW-Fahrer gestern Vormittag gegen 11.230 Uhr die scharfe Einfahrtkurve von der B 52 auf die A 602 bei Kenn genommen. Der mit vier Meter langen Baumstammteilen beladene 40-Tonnen-Lastzug einer Morbacher Holzverarbeitungsfirma kippte um und blieb auf der Leitplanke liegen. Dabei flog die komplette Holzladung die Böschung hinunter und polterte auf die etwa 20 Meter tiefer vorbeiführende A 602, Fahrtrichtung Autobahndreieck Moseltal. Ein Teil der Baumstämme rollte über die A-602-Fahrbahn bis zur Mittelleitplanke. Die Autobahnpolizei Schweich spricht von einem "sehr glücklichen Umstand, dass auf der meist stark frequentierten A 602 gerade mal kein Fahrzeug in Höhe der Unfallstelle unterwegs war".
Durch die verstreute Holzladung war die A 602 in Fahrrichtung Moseltaldreieck zunächst komplett blockiert. In kurzer Zeit saßen Hunderte Autofahrer zwischen Trier und Kenn fest. Der Stau reichte nach Angaben der Autobahnpolizei fast bis zur Stadtgrenze. Die Beamten leiteten die Fahrzeuge zunächst über die Ehranger Brücke ab. Mit sechs Fahrzeugen und einem Kranwagen rückte die Autobahnmeisterei Schweich an, um die Baumstämme wegzuräumen. Erst gegen 14.30 Uhr war die A 602 wieder frei.
Die Unfallstelle auf der A-602-Zufahrt konnte vom Verkehr aus Richtung Ehranger Brücke zunächst noch passiert werden. Für den Verkehr aus Richtung Hermeskeil war die Zufahrt ab 11.30 Uhr dicht. Mit Hilfe eines Spezialkrans wurde der Lastzug aufgerichtet und danach abgeschleppt. Gegen 14.50 Uhr war die Zufahrt zunächst wieder frei. Wegen einer Notreparatur an der Leitplanke musste sie gegen 16 Uhr nochmals für rund eine Stunde gesperrt werden - neue Staus im einsetzenden Feierabendverkehr waren die Folge.
Die erste Meldung, der LKW-Fahrer sei eingeklemmt und schwer verletzt, brachte auch die Feuerwehr Schweich auf den Plan. Eingreifen mussten sie jedoch nicht mehr: Der 41-Jährige hatte sich mit Hilfe des DRK-Rettungsdienstes aus Schweich selbst aus dem demolierten Führerhaus befreit. Er war nur leicht verletzt und konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Als Unfallursache vermutet die Polizei zu hohes Tempo. Auch schloss sie gestern eine Überladung des Lastzuges nicht aus. Die technischen Untersuchungen dauerten am Nachmittag noch an. f.k.
Ein Video gibt es unter
volksfreund.de/video




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