Wer nun glaubt, für das 1899 gegründete Unternehmen läute bereits das Totenglöckchen, geht fehl. Bereits die Zwischenbilanz für das laufende Geschäftsjahr belegt, dass der Vorstand noch rechtzeitig reagiert hat. Der einstige Hoffnungsträger Volker Doerfel und die GBT trennten sich - einvernehmlich, wie es heißt. Neue Projekte sollen in Zukunft nur dann angegangen werden, wenn deren Vermarktung gesichert ist. Ein Projektentwickler an der Spitze des Unternehmens wird dazu nicht mehr gebraucht. Dass Doerfel gestern nicht entlastet wurde, hält dem neuen Vorstand die Hintertür offen, ihn in die Verantwortung zu nehmen, falls bei der Überprüfung der 60 Millionen Euro schweren Projekte seiner Amtszeit Ungereimtheiten auftauchen.
Das Unternehmen wurde verschlankt, leider auch mit Hilfe von Entlassungen. Vor allem aber soll in Zukunft nicht mehr die Maxime gelten, je größer, desto besser. Für die GBT ist das eine Revolution.
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