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Kriminalroman: In Michael Vietens "Christine Bernard. Der Fall Siebenschön" gerät eine Polizistin an ihre Grenzen

(Thalfang/Trier) Die junge Trierer Kommissarin Christine Bernard, Protagonistin des Kriminalromans "Christine Bernard. Der Fall Siebenschön", dreht sich um ein erschreckendes Verbrechen - und so manches Hindernis im Leben.

30.11.2015
Lena Mehren
Thalfang/Trier. Im Kriminalroman "Christine Bernard. Der Fall Siebenschön" des Thalfanger Autors Michael Vieten steht das Kommissariat 1 der Trierer Kriminalpolizei einem scheinbar unlösbaren Fall gegenüber. Kommissarin Christine Bernard, neu im Team, stößt während der Ermittlungen mehrmals an ihre Grenzen.
Das Buch: Der Fall Siebenschön ist der erste Teil einer Krimireihe rund um die junge und intelligente Kommissarin Christine Bernard, die immer wieder mit den Tücken ihres Berufs und ihrer großen Neugier ringt. Auch außerhalb des Jobs warten Stolpersteine.
Die Geschichte: Eine Mutter und ihre sieben Töchter sind spurlos verschwunden, und es gibt kein Lebenszeichen von ihnen. Der Ehemann und Vater gibt sich ahnungslos, und die Trierer Kriminalpolizei erlebt in sieben Tagen Verhör die psychischen Abgründe eines Menschen. Sowohl auf dem Revier als auch am Haus der Familie erwarten das Team Herausforderungen, die es nachhaltig beschäftigen.
Der Autor: Bis er hauptberuflicher Autor wurde, hat Michael Vieten einige Lebensstationen hinter sich gelassen: Der gelernte Hotelfachmann wechselte zunächst in die IT-Branche, bevor er seinen Internet-Versandhandel 2011 verkaufte und sich vollständig dem Schreiben widmete. Aufgewachsen in Düsseldorf und Ratingen und nach vielen Jahren im Norden Deutschlands, fand Vieten in Thalfang die nötige Ruhe zum Schreiben. "Christine Bernard. Der Fall Siebenschön" ist bereits sein vierter Roman. Eine Fortsetzung erscheint im Sommer 2016.
Leseprobe: Vorsichtig und leise, mit der Dienstpistole in beiden Händen ihrem Blick folgend, durchsuchte sie das erste Zimmer. Die Tür war komplett geöffnet, niemand stand dahinter. Kommissarin Bernard sah ein Ehebett. Darauf ein Haufen zerwühlter Bettdecken. Zwei Nachttische. Ein halbhohes Bücherregal. Eine Truhe, zu klein für einen Menschen. Ein Kleiderschrank, eine Tür stand offen. Herzklopfen.
Extra
Michael Vieten hat Sätze für uns vervollständigt: Ich habe dieses Buch geschrieben, weil ... ... ich im Moment hier lebe und ich finde, dass diese junge sympathische Kommissarin gut in die Region passt. Das Besondere daran ist ... ... die fehlbare, aber auch erfolgreiche und sympathische, einfach menschliche Kommissarin. Auf jeden Fall lesen sollte es ... ... natürlich jeder Krimifan, aber besonders auch Menschen, die eigentlich Berührungsängste gegenüber Krimis haben. mehr