region/trier
Samstag, 26.05.2012 | ePaper Newsletter Registrieren Login | Auto Immo Stellen
Benutzer: Passwort:
Login merken
aus unserem Archiv vom 26. April 2009
Autor: Von unserer Mitarbeiterin Gabriela BöhmOrt: Drucken  E-Mail

Letzte Ruhe unter der Pfarrkirche

Unter großem öffentlichen Interesse ist am Sonntag in der Pfarrkirche St. Michael die Urnengruft eingeweiht worden. Dort bieten 124 Betonquader die Möglichkeit, darin die Asche von Verstorbenen beisetzen zu lassen. Am Dienstag wird in der Urnengruft zum ersten Mal ein Mensch beigesetzt.

Podcast
Fotostrecke
Mariahof. Eine nicht öffentlich zugängliche Urnengruft, die aber auflagengetreu mit zwei dauerbeleuchteten Notausgängen versehen ist? "Das kann nur der Auferstehung dienen!", fasste Pfarrer Georg Goeres bei einem Empfang humorvoll zusammen.
 
Unter reger Beteiligung der Gemeinde weihte Monsignore Michael Kneip nach dem Hochamt am Sonntag die Urnengruft ein. Nach Angaben des Bistums Trier ist das Konzept bundesweit einzigartig. Im Anschluss an einen Empfang hatten die Gläubigen Gelegenheit, die Grabkammer zu besichtigen.
 
Sie hätten sich beide mit dem Thema schon lange auseinandergesetzt und entschlossen, die Urnengruft als Alternative zu wählen, sagt Ursula Klüsserath. Nun wird am Dienstag ihr Mann seine letzte Ruhestätte in der Urnengruft finden. Gedenkort ist die Kirche.
 
Nur an Allerheiligen soll die Gruft für die Allgemeinheit geöffnet werden. "Ich kann ihm im Fürbittengebet in der Kirche gedenken, er wird nicht vergessen", sagt seine Witwe.
 
124 Betonquader bilden derzeit die Urnenwände. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse hatten Mitarbeiter der luxemburgischen Baufirma Lux-DL während der Bauarbeiten "von Hand" 33 Kubikmeter Erde herausgeschafft, Kies- und Basaltfundamente gelegt und die jeweils 150 Kilogramm schweren Betonquader "wie die alten Römer per Stöckchen in die Höhe gestemmt und aneinandergereiht", erläutert Unternehmer Dietmar Dupont.
 
Darin können jeweils maximal vier Aschekapseln oder Schmuckurnen untergebracht werden. Die Urnenfächer erhalten Grabplatten, auf denen die Namen der Toten stehen. Zudem sind sie mit christlichen Symbolen verziert.
| 1 | 2 | >>



Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:


Was ist das?

Kommentare via facebook


Anzeige

  • Heute in der Trierer Zeitung Kontakt Trierer Weltkulturerbe Heilig-Rock-Wallfahrt 2012
  • Anzeige
  • Anzeige
  • Anzeige
  • Sonderthemen
    • Komm, wir gehen brunchen!

      Leckeres Frühstück einmal anders: Ausgedehnt und zusammen mit Freunden und oder Familie findet ein Brunch in der Regel am Wochenende statt. Ein Brunch ist die Mischung aus Frühstück und Mittagessen. mehr...

  • Anzeige
  • Anzeige
  • Wetter
  • Anzeige
  • Anzeige
  • Aktuelle Dossiers
  • Anzeige


volksfreund.de

© volksfreund.de | Alle Rechte vorbehalten | Medienhaus Trierischer Volksfreund

Weitere Partner-Angebote
Immobilien | Stellenangebote | Autoanzeigen
Pflegekritik | Kleinanzeigen | volksfreund-shop.de | Ersatzteile | Ferienwohnungen | MACHER | Unternehmen Erfolg | tippfreund.de | lokalo.de | Netz gegen Nazis

Anzeige