Moselfest: Viele Besucher, ein Feuerwerk und betrunkene Schwimmer
Sehr viele Besucher, aber nur wenige Einsätze: Die Polizei Trier zieht ein insgesamt positives Fazit zum derzeitigen Moselfest am Zurlaubener Ufer. Manche trieben es aber offenbar zu weit mit dem Feiern - sie landeten in der Mosel.
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(red) Aus polizeilicher Sicht nahm die Veranstaltung insgesamt einen ruhigen Verlauf. Es wurden am Samstag zwei Strafanzeigen, eine wegen Körperverletzung und eine wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Die sichtbare polizeiliche Präsenz im gesamten Veranstaltungsraum zahlte sich nach Angaben der Polizei offenbar aus. Mehrere sich anbahnende Streitigkeiten konnten so im Keim erstickt werden, so die Polizei. Auch am Freitag, zum Auftakt der Feier, gab es nur wenige Vorfälle.
Ein vollkommen betrunkener Mann sprang allerdings am frühen Samstagabend in die Mosel, um zu schwimmen. er wurde von Beamten der Wasserschutzpolizei und der Polizeiinspektion Trier an Land und schließlich vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Verletzungen erlitt die Person keine, zeigte sich aber nach Angaben der Polizei jedoch gegenüber den eingesetzten Beamten wenig dankbar und renitent.
Ein anderer Besucher des Fests, ebenfalls betrunken, suchte gegen 1 Uhr ein dringendes Bedürfnis am Moselufer zu erleichtern. Doch beim Versuch, in den Fluss zu urinieren, fiel er ins Wasser. Beherzte Passanten leisteten Hilfe und zogen ihn an Land. Noch vor Eintreffen der Polizei entfernte sich der unfreiwillige Schwimmer unerkannt von der Örtlichkeit.
Das Fest wurde am Samstagabend vom traditionellen Feuerwerk gekrönt. Heute wird die Feier fortgesetzt, auf dem Programm steht das Electronic-River-Festival.
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