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Programm der Heilig-Rock-Tage 2016 in Trier mit Schwerpunkt St. Martin steht

(Trier) "Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat": Unter diesem Leitwort steht die 17. Auflage der Heilig-Rock-Tage im Bistum Trier. Vom 8. bis 17. April lädt Bischof Stephan Ackermann zu täglichen Veranstaltungen ein - von Gottesdiensten über Workshops bis hin zu Konzerten. Einen Schwerpunkt im Programm bildet der heilige Martin, der vor 1700 Jahren geboren wurde.

08.01.2016
Marcus Hormes
Trier. Der große Tisch im Pressezentrum des Bischöflichen Generalvikariats in der Trierer Mustorstraße ist voll besetzt. "Wir haben diesmal einige Neuerungen und Besonderheiten", verspricht Judith Rupp, stellvertretende Pressesprecherin des Bistums.

Das Leitwort: Die Heilig-Rock-Tage 2016 stehen im Zeichen des Heiligen Jahrs der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus ausgerufen hat. Darauf baut das aktuelle Leitwort aus dem Bibelpsalm 103 auf: "Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat." Bischof Stephan Ackermann schreibt dazu: "Der Vers bringt zum Ausdruck, dass es zuallererst Gott ist, der uns Menschen annimmt und uns Gutes will."

Das Treffen: Wolfgang Meyer, Beauftragter für die Heilig-Rock-Tage, umreißt die Ziele der zehntägigen Veranstaltungsreihe. "Zum einen ist es das zentrale Bistumstreffen mit den Sonderterminen für bekannte Zielgruppen wie Kinder aus Kindertagesstätten und Ehejubilare. Zum anderen sehen wir darin auch ein offenes Angebot für alle, die sich ein Bild von kirchlichem Leben machen und einfach mal hineinschnuppern möchten."

Die Optik: Es gibt ein neues Logo mit dem bekannten Rocksymbol in Rot, Rosa und Lila. Neu ist auch das Farbleitsystem zu den verschiedenen Veranstaltungsbereichen des Programms (siehe Extra).

Das Martinsjahr: Der heilige Martin von Tours wurde 316 in Savaria (heute Ungarn) geboren und starb 397 in Candes bei Tours in Frankreich. Zu seinem 1700. Geburtstag steht der Heilige im Zentrum der Heilig-Rock-Tage. Bistumsbeauftragter Hans-Georg Reuter: "Seine berühmte Mantelteilung passt natürlich zum Jahr der Barmherzigkeit. Und Martin war seinerzeit mehrfach in Trier und hat sich bei Kaiser Maximus für den zum Tode verurteilten Bischof Priscillian und dessen Anhänger eingesetzt." Speziell alle Martinspfarreien und Martinseinrichtungen sind zu einem Pontifikalamt am Sonntag, 10. April, mit einem ungarischen Bischof aus der Heimat St. Martins eingeladen. Zudem gibt es abendliche Stadtrundgänge auf den Spuren des Heiligen und eine Fotoausstellung im Domkreuzgang.

Das Team: 800 Helfer und Mitwirkende sind an den Heilig-Rock-Tagen im Einsatz, um für rund 24 000 angemeldete Besucher plus spontane Tagesgäste alles vorzubereiten. Judith Rupp: "Die Steuerungsgruppe checkt jedes Jahr, wie die Angebote angenommen werden, um sie weiter zu optimieren." Der Raum der Stille wird ins Vikarsparadies im Domkreuzgang verlegt. Das Café International im Kulturzelt kam gut an und wird wiederholt. Nebenan informiert der missio-Truck multimedial über die Situation von Flüchtlingen.
Extra
Der Heilige Rock selbst ist diesmal nicht zu sehen: Die weltberühmte Reliquie im Trierer Dom wurde zuletzt bei der Wallfahrt 2012 öffentlich gezeigt. Die Broschüre mit Vorwort des Bischofs und komplettem Veranstaltungsprogramm ist ab sofort beim Bistum erhältlich: Mustorstraße 2 in Trier, Telefon 0651/7105-568, E-Mail heilig-rock-tage@bistum-trier.de cus Alle Infos stehen auch auf der Homepage: heilig-rock-tage.de










 

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