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aus unserem Archiv vom 12. Juli 2012
Autor: Roland Morgen Kommentare: Kommentare zeigen Ort: Trier Drucken  E-Mail

Sanierung: Porta Nigra wird zur jahrelangen Dauer-Baustelle

Die Porta Nigra wird in den kommenden Jahren saniert. Ein „Vorbote“ der umfassenden Schadensbehebung an Triers weltbekanntem Wahrzeichen ist bereits da: In der abgesperrten westlichen Hälfe des Torhofes entsteht derzeit ein 30 Meter hoher Baugerüst.

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Ein weiteres wird in den nächsten Tagen außen an der romanischen Apsis aufgebaut. Die beiden Gerüste dienen einer umfassenden Bestandsaufnahme, erläuterte Renate Kreckel, Chefin der Bauabteilung im Mainzer Finanzministerium, am Mittwoch in einer Vor-Ort-Pressekonferenz. Dabei würden die baugeschichtlichen Befunde erfasst und ausgewertet und dann das eigentliche Restaurierungskonzept erarbeitet und die voraussichtlichen Kosten ermittelt.

Für die Bestandsaufnahme, die bis zum Sommer 2013 dauern soll, hat das Land bereits 1,2 Millionen Euro bereitgestellt. Die nach Einschätzung von Experten des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) „unaufschiebbaren“ Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich 2016 beginnen und in fünf Etappen ablaufen. Dauer: schätzungsweise fünf Jahre. So lange wird sich immer ein Teil des im späten zweiten Jahrhunderts erbauten römischen Stadttor hinter Gerüstverkleidungen verbergen. Die touristische Nutzung sei weiterhin möglich; auch der traditionelle Show-Start der ADAC-Deutschland-Rallye, bei dem die Teilnehmer unter den antiken Torbögen hindurch fahren, sei nicht gefährdet.

Über die Kosten der Sanierung kann derzeit nur spekuliert werden. Sie dürften aber im siebenstelligen Eurobereich liegen.





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