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Sterntaler-Weihnachtsmarkt fasziniert mehr als 10 000 Besucher - Vorplatz soll 2017 hinzukommen

(Trier) Jede Menge Sterne an der Porta Nigra und im Brunnenhof, dazu ein Weihnachtsmarkt, der zumindest an drei Tagen eine Alternative zum großen Bruder auf dem Hauptmarkt und dem Domfreihof bietet: Nach einem sehr erfolgreichen Sterntaler Weihnachtsmarkt 2016 soll sich die Veranstaltung im kommenden Jahr ausweiten.

28.11.2016
Rebecca Schaal
Trier. Wer am Wochenende im Brunnenhof nicht in Adventsstimmung gekommen ist, der wird wohl sein Leben lang nicht mehr zum Weihnachtsfan. An den Mauern des Innenhofes und der Porta Nigra erstrahlen Milljuuunen Sterne, die Steine sind in buntes Licht getaucht. Dazu Heißgetränke, Essen jenseits von Bratwurst & Co., Aktionen für den guten Zweck wie den Kinderschutzbund und entspannte Standbetreiber in Plauderlaune, die individuelles Kunsthandwerk wie Schmuck, Spielzeug, Krippen oder Taschen verkaufen. "Vom Betrieb her hat’s genau gepasst", sagt Mitorganisatorin Vanessa Mischke von der Kultur-Karawane, "die Menschen mussten sich nicht quetschen, und doch waren immer viele Leute da." Ohnehin habe sie viel positives Feedback bekommen - von Besuchern wie von Standbetreibern. "Und das Lichtkonzept hat die Menschen einfach angelockt."
Eine von ihnen ist Lea (17) aus Trier, die am Sonntag noch hin und weg ist von der illuminierten Porta am Samstagabend: "Das war einfach traumhaft schön. Zudem finde ich es gut, dass es eine Alternative zum normalen Weihnachtsmarkt gibt."

Apropos Porta: Deren Vorplatz soll im kommenden Jahr bei einer neuen Auflage des Sterntaler Markts eingebunden werden; so lautet zumindest der Wunsch der Organisatoren. Jochen Leuf: "Wir hoffen, dass es hinhaut, den Markt dann vor die Porta Nigra ausweiten zu können." Denn die Liste der Vorhaben ist lang: "Wir würden gerne noch etwas nachhaltiger werden. Zudem möchten wir weitere Dinge für Familien anbieten. Das geht aber nur, wenn wir mehr Platz haben." Den soll auch der Aspekt Kultur noch stärker bekommen. So seien schon dieses Mal Darsteller des Theaters dabeigewesen. "Und wenn wir den Platz vor der Porta nutzen, können wir auch in dieser Hinsicht noch viel mehr bieten", sagt Leuf. Dann dürften noch mehr Menschen den Weg zum Sterntaler Weihnachtsmarkt finden als die 4000 bis 5000 Besucher pro Tag, die sich laut Veranstalter an den vergangenen drei Tagen in Adventsstimmung gebracht haben.