Sobald die Polizei die Unfallstatistik des vergangenen Jahres vorgelegt hat, treffen sich Vertreter von Verwaltung, Polizei und der Landesstraßenbehörde. Die "Unfallkommission" begutachtet die gefährlichen Stellen in Triers Straßennetz und versucht, Abhilfe zu schaffen.
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Trier. (woc) Auffahrunfälle, Zusammenstöße bei Spurwechseln oder nicht beachtete Vorfahrten: Ursache für viele der 3839 Unfälle, die die Polizei im Jahr 2008 in Trier in ihrer Unfallstatistik protokolliert hat (TV vom 12. Februar), sind Fahrfehler oder Aufmerksamkeitsdefizite der Verkehrsteilnehmer. Manchmal erschweren allerdings auch die äußeren Umstände das unfallfreie Fahren: Schlecht einsehbare Kreuzungen, zu knapp geschaltete Ampeln, sichtbehindernde Hecken und Büsche und unübersichtliche Verkehrsführungen führen dazu, dass es an manchen Stellen im Stadtgebiet häufiger kracht als an anderen.
Kommt es an einer bestimmten Stelle im Trierer Straßennetz in einem Jahr zu mehr als fünf Unfällen mit gleicher Ursache, spricht die Polizei von einer Unfallhäufungsstelle. 27 solcher Unfallhäufungsstellen hat es 2008 in Trier gegeben. Besonders viele Unfälle gleicher Art passierten an folgenden Stellen: Martinsufer/Ausoniusstraße (24 Verkehrsunfälle), Pacelliufer/Pellinger Straße (20 Unfälle), Lindenstraße/Georg-Schmitt-Platz (19), Südallee/St.-Barbara-Ufer (17), St.-Barbara-Ufer/Pacelliufer/Hohenzollernstraße (17), Autobahn 602/ Supermarkt "Ratio" (17), Porta-Nigra-Platz/Paulinstraße (15), Parkstraße/Verteilerkreis Nord (15), östlicher Römerbrückenkopf (14), Kölner Straße/Hornstraße (13).
Wie die Kommission mit Vertretern des Landesbetriebs Mobilität, des städtischen Tiefbauamts, des Straßenbauamts und der Polizei an besonders unfallträchtigen Stellen Abhilfe schaffen will und wo trotz optimaler Beschilderung und Straßenausbau nicht mit einem Unfallrückgang zu rechnen ist, lesen Sie auf Seite 13.
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