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aus unserem Archiv vom 01. Februar 2010
Autor: Von unserer Mitarbeiterin Cordula FischerOrt: TrierKommentare: Kommentare zeigenDrucken  E-Mail

Volkshochschule setzt auf nachhaltige Bildung für Trier

Die Volkshochschule (VHS) Trier will am Thema "nachhaltig leben" arbeiten und hat das zum Jahresthema 2010 gemacht. Mit der Landeszentrale für Umweltaufklärung hat die VHS ein Kooperationsprojekt gegründet, die Auftaktveranstaltung brachte erste Ergebnisse für die weitere Arbeit.

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Ein Vortrag und ein Worldcafé standen auf dem Programm der Auftaktveranstaltung zum VHS-Jahresthema "nachhaltig leben". Die Ideenbörse, moderiert von Charlotte Kleinwächter vom Trierer Verein Lokale Agenda 21, hat erste Ergebnisse gebracht. In einem weiteren Treffen, darauf verständigten sich die Teilnehmer, soll an der Vernetzung der Aktivitäten in Trier bezüglich nachhaltiger Bildung gearbeitet werden. Begleitend zur nächsten Klima-Ausstellung im Atrium am Domfreihof von Freitag, 5. März, bis Mittwoch, 31. März, wird es - auch das ein Ergebnis des Worldcafés - eine Infobörse zu Aktivitäten und Akteuren geben, die in Trier tätig sind.
 
Auch für das nächste VHS-Semester, das ebenfalls Seminare, Vorträge und weitere Veranstaltungen zum Jahresthema beinhalten soll, wurden Anregungen gesammelt. Außerdem gab es Überlegungen, wie neue Medien genutzt werden können, um die Informationen weiterzugeben und sie einer größeren Zahl Interessierter zugänglich zu machen.
 
Grundlage für diese erste Ideenbörse war ein Vortrag von Michael Kopatz vom "Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie". Der Experte für Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik legte in Auszügen Ergebnisse einer Studie mit dem Titel "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" vor, die vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der evangelischen Entwicklungsorganisation "Brot für die Welt" sowie dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) in Auftrag gegeben wurde. Die Formel, die er als Quintessenz aus Ressourcenverbrauch, Klimawandel und Wachstumspolitik zog, war ebenso deutlich wie einfach: "Besser, weniger, anders." Eine "Lebensstiländerung jedes Einzelnen", eine "Politik der Effizienz und des Glücklichseins" sowie eine "grüne Marktwirtschaft": laut Kopatz sind das die Schlagworte, unter denen Demokratie zu verstehen sei und funktioniere. Und er machte Mut zu handeln: "Ein entschlossener Mensch wird mit einem Schraubenschlüssel mehr anzufangen wissen als ein unentschlossener mit einem ganzen Werkzeugladen."
 
Weitere Informationen im Internet unter  www.vhs-trier.de
 



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