Zewener fordern Verkehrskonzept für ihren Stadtteil
Zu schnell fahrende und wild parkende Autofahrer sind ein großen Problem in Trier-Zewen. Deshalb hat der Ortsbeirat in seiner jüngsten Sitzung ein Verkehrskonzept gefordert.
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Trier-Zewen. (mehi) "Die Begrenzungen von 30 Stundenkilometern in Fröbel- und Wasserbilliger Straße werden von Autofahrern sehr oft missachtet", hat Zewens Ortsvorsteher Helmut Mertesdorf (CDU) in der jüngsten Ortsbeiratssitzung in der Grundschule festgestellt. Auch würde die Vorfahrtsregelung (rechts vor links) "total ignoriert", wie etwa in der Martinstraße. Die Wasserbilliger Straße sei zu breit ausgebaut, bestätigte Carola Siemon (SPD). "Das lädt zum Rasen ein!" Deshalb müsse die Straße optisch verschmälert werden. Wie das geschehen könnte, dazu gab es mehrere Ideen aus den Reihen des Rats, der beschloss, einen Antrag an die Verwaltung bezüglich eines Ortstermins zu stellen.
Nicht nur zu schnell sind die Autofahrer in Zewen unterwegs. "Die Verwaltung hat an der Ecke Ketten-/Kantstraße eine gezackte Markierung angebracht, damit das unerlaubte Parken nachlässt", sagte Mertesdorf. "Nach meiner Erkenntnis ist das nicht der Fall." Ob Zickzacklinie oder Halteverbotsschilder: "Die Leute stören sich nicht daran", hat auch Siemon bemerkt. Es müsse ein Konzept entwickelt werden, wie dem unerlaubten Parken Einhalt geboten und der Verkehrsfluss geregelt werden könne. Gleiches forderte Stadtratsmitglied Hans-Willi Triesch (SPD), der sein Ortsbeiratsmandat Nachrücker Wolfgang Zimmer zur Verfügung gestellt hat. "Wir müssen mit Fachleuten diskutieren." Dazu müsse auch eine Einbahnstraßenregelung geprüft werden. Der Rat beschloss, einen Ortstermin mit der Verwaltung zu vereinbaren.
Während der Rat das Friedhofskonzept 2050 nur zur Kenntnis nahm, beschloss er in einem zusätzlichen Tagesordnungspunkt, die 19 501 Euro für die Stadtteilverschönerung im Ortsbeiratsbudget zum Posten "Umgestaltung alter Kirchplatz" umzuwidmen. Dazu kommen 2000 Euro, die für Wegebeschilderung vorgesehen waren. Diesen Betrag würde die Jagdgenossenschaft übernehmen, sagte Mertesdorf, so dass nun für den Alten Kirchplatz rund 24 000 Euro zur Verfügung stünden. Er werde nun darauf drängen, dass die Verwaltung die vor einem halben Jahr zugesagte Planung erstelle, damit zügig mit dem Bau begonnen werden könne.
Zügig vorangehen soll auch die Einrichtung eines Bouleplatzes am Rande des unbebauten Spielplatzes Raiffeisenstraße. Die Stadt sehe diesen als erforderlich an, informierte der Ortsvorsteher. Doch zurzeit sei kein Geld da, um Spielgeräte zu kaufen. Triesch schlug daher vor, auf einem Teil des Geländes einen Bouleplatz zu errichten. "Wo schon etwas installiert ist, entwickelt sich auch mehr."
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