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Zu krank fürs Gefängnis: Mann stellt sich nachträglich der Polizei

(Trier) Das erlebt die Bundespolizei auch nicht alle Tage: Ein 59-Jähriger Mann stellt sich freiwillig, weil er in Haft muss. Dass er die eine Woche zuvor nicht angetreten hat, hatte einen simplen Grund.

29.01.2016
Michael Schmitz

Die Bundespolizisten am Hauptbahnhof Trier staunten am Donnerstagnachmittag nicht schlecht, als sie von einem 59-jährigen Mann aus dem Raum Trier angesprochen wurden. Dieser gab nämlich gegenüber den erstaunten Beamten an, dass er vor einer Woche eine fünfmonatige Haftstrafe wegen eines Verkehrsdelikts antreten sollte. Die Haftstrafe hatte er sich wegen Trunkenheit am Steuer eingehandelt, wie eine Sprecherin der Bundespolizei dem TV sagt. 

Den Termin habe er leider verpasst, sagte er den Bundespolizisten. Als Grund gab er an: Er sei zu diesem Zeitpunkt krank gewesen. Wieder genesen stellte er sich nun der Bundespolizei. Die brachte ihn in die Justizvollzugsanstalt Trier. Dort verbüßt er nun seine Strafe. Zur Fahndung war er bisher noch nicht ausgeschrieben.

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