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Zum Tod von Ralf Frühauf: Die Stimme des Rathauses ist verstummt

(Trier/Kordel) Trauer um Ralf Frühauf: Der Presseamtschef ist plötzlich und unerwartet mit 64 Jahren gestorben.

13.09.2017
Er war die neue, aber doch vertraute Stimme des Trierer Rathauses. Am 1. September hatte Ralf Frühauf - zuvor kommissarischer Chef - offiziell die Leitung des städtischen Amts für Presse und Kommunikation übernommen. Für Frühauf, gerade 64 geworden, die Krönung seiner beruflichen Karriere.

Der gebürtige Hunsrücker aus der Nähe von Idar-Oberstein war 1992 vom Studio Trier des Radiosenders RPR als Journalist ins Stadt-Presseamt gewechselt. Im Februar feierte er Dienstjubiläum (25 Jahre). Seit 2011 war der leidenschaftliche Golfer Vize-Amtsleiter. Als vor vier Monaten sein Vorgänger Hans-Günther Lanfer in Ruhestand ging, wurde er kommissarischer Chef.

Die Medienvertreter mussten sich nicht umgewöhnen: Ralf Frühauf hatte schon Tausende von Anfragen beantwortet und als Vertreter Lanfers zahlreiche städtische Pressekonferenzen geleitet. Er war ein überaus geschätzter und beliebter Kollege. Groß war die Betroffenheit weit über das Rathaus hinaus, als am Dienstagmorgen eine traurige Nachricht die Runde machte: Ralf Frühauf ist tot - gestorben tags zuvor plötzlich und völlig unerwartet.

"Der gesamte Stadtvorstand, seine Amtsleiterkollegen und seine Mitarbeiter sind zutiefst schockiert", schrieb Oberbürgermeister Wolfram Leibe. Ralf Frühauf wohnte mit seiner Frau in Kordel. Aus der Ehe sind ein Sohn und eine Tochter hervorgegangen.