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Auf gutem Weg von Prüm zur Sauer

Das Radwegenetz im Landkreis ist dichter geworden. Offiziell eingeweiht wurde nun eine acht Kilometer lange Strecke zwischen Wiersdorf und Bettingen. Der gesamte Prümtal-Radweg ist damit 20 Kilometer lang.

17.06.2007
Von unserem Redakteur Harald Jansen
Wiersdorf. "Von nun an ist jeder Tag ,Happy Prümtal'", sagte Harald Enders, Chef des Landesbetriebs Mobilität in Gerolstein, bei der Eröffnung des Prümtalradwegs zwischen Wiersdorf und Bettingen in Anspielung auf die Radveranstaltung an der Mosel. Diese wird zwar auf einer längeren Gesamtstrecke ausgetragen, aber die 20 Kilometer zwischen Minden und Wiersdorf können sich auch schon sehen lassen. Und autofrei ist die Strecke normalerweise auch.

Mit dem Durchschneiden des Bands an der Wiersdorfer Prümbrücke und der anschließenden Tour über das neue Stück Radweg wurde der offizielle Teil begangen. Der hatte begonnnen mit einer hochprozentigen Wegzehrung in Wiersdorf und der Begrüßung durch Jürgen Backes, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bitburg-Land. Backes dankte dabei besonders den früheren Ortsbürgermeistern von Bettingen, Willi Fink, und von Wißmannsdorf, Rudolf Leisen. "Sie haben sich schon in den 90er Jahren entscheidend für das Radweg-Projekt eingesetzt", sagte Backes.

Verlängerung bis nach Waxweiler

Gut zehn Jahre nach der ersten Idee ist der rund 360 000 Euro teure Radweg Wirklichkeit geworden. Finanziert wurde das Ganze mit Landesmitteln und mit Zuschüssen der VG Bitburg-Land und mit Geld der an der Strecke liegenden Ortsgemeinden. Prümabwärts ist die Radlerwelt in bester Ordnung. Auf vorhandenem Radweg geht es nach Minden, wo es einen Anschluss an den Sauertal-Radweg gibt. Geht es nach den Planern, wird es im Prümtal weitere Termine geben, bei denen Teilstücke von Radwegen eröffnet werden. Nördlich von Wiersdorf sind die Planer noch nicht am Ziel ihrer Träume. Ziel ist, eine durchgängige Verbindung bis nach Prüm herzustellen. Dazu müssen jedoch noch einige Hürden überwunden werden. Besonders das Teilstück vom Stausee bis nach Waxweiler bereitet den Planern ein wenig Kopfschmerzen. 20 Kilometer lang ist das Stück zwischen Waxweiler - von dort geht es auf der ehemaligen Bahntrasse 18 Kilometer weit bis Prüm - und Wiersdorf. Es ist eine Streckenführung vorhanden, die führt aber teilweise über eine Landesstraße und steil bergauf. So müssen 275 Höhenmeter beim Wechsel aus dem Prümtal ins Tal des Ehlenzbachs überwunden werden. Auf den drei Kilometern von der Mauelermühle zur L 12 gibt es Steigungen mit zehn Prozent.

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