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Beste Jungwinzer: Caroline Hoffranzen aus Mehring und Markus Hüls aus Kröv ausgezeichnet

(Mehring/Kröv) Es sind hohe Anerkennungen für ihren Wein: Jungwinzerin Carolin Hoffranzen aus Mehring und Markus Hüls aus Kröv sind beim Wettbewerb des Genussmagazins Selection zu den besten in ihren Kategorien gewählt worden. Sie dürfen jetzt ganz besondere Titel tragen.

29.09.2016
Dietmar Scherf
Bundesweite Siegerin in der Kategorie "Beste Rieslingsortiment-Jungwinzerin" hört sich doch gut an. Aber auch die Auszeichnung als "Bester Jungwinzer Mosel" ist besonders beachtenswert. Diese ehrenvollen Bezeichnungen dürfen ab sofort Carolin Hoffranzen, vom Classischen Weingut in Mehring und Markus Hüls vom Weingut Hüls aus Kröv tragen. Sie lernten sich bei den verschiedensten Weinseminaren kennen. "Jetzt wissen wir, wo wir mit unseren Erzeugnissen stehen", sagt die 30-Jährige, die in absehbarer Zeit ihr elterliches Weingut übernehmen will.

Hüls (32) will sein Weingut konsequent auf einen erfolgreichen und zukunftsweisenden Kurs bringen. "Die ersten Schritte sind getan und wir sind angesichts der Auszeichnungen stolz auf unsere Arbeit", sagt Hoffranzen. Die Natur sei bei der Weinproduktion besonders wichtig, doch das Tüpfelchen auf dem I werde immer noch von dem Winzer verlangt. Neben den beiden Moselanern hatten sich weitere fast 130 Betriebe aus allen Weinregionen an dem zum zweiten Mal ausgetragenen Wettbewerb "Deutschlands beste Jungwinzer" beteiligt. Dazu hatte die Redaktion des Genussmagazins Selection eingeladen. Unterstützt wurde die Suche von "Vinissima Frauen & Wein e.V." von der Hochschule Heilbronn und den regionalen Weinverbänden. Kellermeister und Betriebsleiter schickten daraufhin rund 650 ihrer aktuell besten Weine ins Rennen. Sie wurden an drei Tagen von rund 80 Juroren nach dem gängigen 100 Punkte Schema blind verkostet und bewertet.

"Es war äußerst bemerkenswert, welche Qualitäten zu diesem Wettbewerb angestellt wurden", war aus Fachkreisen zu hören. Wolfgang Hubert, Verkostungsleiter und Chefredakteur der Zeitschrift Selection freute sich: "Über die Zukunft des deutschen Weins braucht man sich, so das Fazit der Juroren, keinerlei Sorgen zu machen."

Für Hoffranzen und Hüls ist klar: "Die Auszeichnung geht nicht nur an den Jungwinzer, sondern an das ganze Team des Winzerbetriebes." Schmunzelnd sagen beide: "In wenigen Jahren sind wir von diesem Wettbewerb ausgeschlossen, denn Jungwinzer ist man nur bis zum 35. Lebensjahr."