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aus unserem Archiv vom 27. Mai 2012
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Ersthelfer sichern unbeleuchtete Unfallstelle auf der Autobahn ab

Bei zwei Unfällen auf den Autobahnen in der Region sind am Sonntag sechs Menschen leicht verletzt worden. Auf der A64 bei Trier stießen zwei Autos zusammen. Bei Mehren auf der A1 (Landkreis Vulkaneifel) prallte ein Auto nach einem missglückten Ausweichmanöver gegen die Leitplanke und kam auf der Überholspur zum Stehen.

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(red/dpa) Ein 23 Jahre alter Autofahrer war auf der A1 mit vier weiteren Personen am späten Sonntagabend gegen 22.35 Uht bei Mehren Richtung Trier unterwegs, als er einen vor ihm fahrenden Wagen zu spät bemerkte. Der Mann wollte ausweichen, prallte mit seinem Auto aber gegen die Leitplanke und kam erst nach rund 100 Metern quer auf der Überholspur zum Stehen. Einen schlimmeren Unfall verhinderten Ersthelfer, die in der Dunkelheit die Unfallstelle rechtzeitig absicherten.

Auf der A64 zwischen Trier und dem Grenzübergang Luxemburg wurde eine Beifahrerin bei einem Zusammenstoß zweier Autos leicht verletzt. Sie saß in einem Auto, dessen Fahrer überholen wollte - und der dabei übersah, dass sich hinter ihm bereits ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur näherte. Wie die Polizei mitteilt, hatte sich der Unfall am Sonntag gegen 11:20 Uhr zwischen dem Parkplatz Sauertal und dem Grenzübergang Luxemburg ereignet.

Beim Ausscheren zum Überholen hatte der 65-jährige Autofahrer einen bereits auf der Überholspur fahrenden schnelleren PKW übersehen. Dieser prallte trotz Vollbremsung auf das vorausfahrende Fahrzeug auf. Dieses schleuderte daraufhin zwei Mal in die Mittelleitplanke und schließlich in die Außenleitplanke.

Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Beim Aufprall in die Mittelleitplanke wurde noch ein Verkehrszeichen aus der Verankerung gerissen und  auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Dadurch wurden bisher bekannt zwei weitere Autos beschädigt, weil deren Fahrer über das Zeichen fuhren.

Insgesamt entstand laut Polizei ein Sachschaden von ca. 35.000 Euro. Neben der Autobahnpolizei Schweich waren das DRK, die Autobahnmeisterei Schweich und die Friewillige Feuerwehr Newel im Einsatz. Der Verkehr auf der A 64 konnte langsam die Unfallstelle passieren, so dass es zu keinen wesentlichen Verkehrsbehinderungen kam.

 



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