Großer Tag für die aus den Gemeinderäten Farschweiler und Herl entstandene Interessengemeinschaft Rettet unser Kapellchen: Der Schaffenskraft etlicher Freiwilliger ist es zu verdanken, dass das Heiligenhäuschen zwischen Farschweiler und Herl innerhalb eines Jahres rundum saniert und nun neu eingeweiht werden konnte.
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Pastor Edwin Prim segnet das kleine Gotteshaus nach der Renovierung ein. TV-Foto: Anja Fait
Farschweiler/Herl. "Das Kapellchen ist privat erbaut und als Wegekapelle gestiftet worden", sagt Silke Bigge, Ortsbürgermeisterin von Farschweiler. Die erstmalige urkundliche Erwähnung des kleinen begehbaren Heiligenhäuschens mit Marienstatue an der Kreisstraße 84 geht auf das Jahr 1868 zurück. "Als im vergangenen Jahr dann plötzlich laut über die Renovierung der Kapelle nachgedacht wurde, packten freiwillige Helfer schneller zu, als Verwaltung und Bürokratie reagieren konnten." So entstand die Interessengemeinschaft Rettet unser Kapellchen. Etliche Bewohner der umliegenden Ortschaften, auch aus Lorscheid und Osburg sowie die Firmlinge der Pfarrei schlossen sich an und arbeiteten tatkräftig am Erhalt des Gebäudes und an der Gestaltung der Außenanlagen mit. Das Projekt wurde allein durch Material- und Geldspenden gestemmt. 4000 Euro sind bislang umgerechnet beim Verputzen, Trockenstellen, Betonieren und Streichen eingebracht worden. Weiter geplant ist außerdem eine Fußwegverbindung zwischen den Ortschaften entlang des Kapellchens und der Kreisstraße. Den Segen der Kirche erteilte der aus Farschweiler stammende Pastor Edwin Prim. Zum Abschluss ließ Silke Bigge noch einmal die Spendendose rundgehen. anf
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