region/trierland

SPD setzt bei Landtagswahl weiter auf bewährte Kraft

(Schweich) Die Schweicher SPD-Landtagsabgeordnete Ingeborg Sahler-Fesel tritt zur Landtagswahl 2016 erneut als Direktkandidatin für den Wahlkreis 24 Trier-Schweich an. Bei der SPD-Wahlkreiskonferenz am Samstag wurde die 59-Jährige mit 80,4 Prozent der Stimmen nominiert. Dossier zum Thema: Landtagswahl 2016

06.06.2015
Friedhelm Knopp
 Der anstehende Landtagswahlkampf wirft seine Schatten voraus. Für die Sozialdemokraten sitzt Ingeborg Sahler-Fesel seit 2006 im Mainzer Landtag. Auch für die kommende Legislaturperiode will die aus Ehrang stammende und heute in Schweich lebende Politikerin wieder antreten.

In der SPD-Wahlkreiskonferenz am Samstag ging sie als einzige Bewerberin für das Direktmandat (A-Kandidat) ins Rennen. Gegenvorschläge lagen nicht vor.

Trotz hochsommerlicher Witterung hatten fast alle Delegierten am Samstagnachmittag den Weg ins Schweicher Bürgerzentrum gefunden. Mit einem kurzen Grußwort auch im Namen des Trierer Stadtverbandsvorsitzenden Sven Teuber eröffnete Kreisverbandsvorsitzende Katarina Barley die Konferenz. Anschließend stimmte als Gastredner der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Alexander Schweizer, die Genossen auf den bevorstehenden Wahlkampf ein. „Das wird kein Spaziergang. Aber waren unsere Wahlkämpfe in diesem Lande jeweils ein Spaziergang?“, erklärte Schweizer.
Schließlich berichtete die Landtagsabgeordnete Sahler-Fesel über ihre politische Arbeit in der auslaufenden Legislaturperiode. Sie nannte die politischen Erfolge, aber auch die Klippen, wobei auf Zuruf aus der Versammlung auch das zurzeit vieldiskutierte Thema „Zwangseinführung der Biotonne“ zur Sprache kam.
Die SPD-Politikerin ist selbst Mitglied der Verbandsversammlung des Zweckverbandes ART und erklärte Gegnerin der Biotonne.

Die anschließende Wahl der Direktkandidatin unter der Versammlungsleitung von Josef-Peter Mertes brachte für Sahler-Fesel folgendes Ergebnis: 46 gültige Stimmen, davon 37 Ja- und sechs Nein-Stimmen sowie drei Enthaltungen.
Als Ersatzbewerber (B-Kandidaten) wurden Dirk Bootz, Thomas Neises, Achim Schmitt und Matthias Wagner vorgeschlagen. Da im ersten Wahlgang keiner der Bewerber die absolute Mehrheit erreichte, war ein zweiter Wahlgang erforderlich. Dabei machte mit 15 Stimmen Dirk Bootz aus Kasel das Rennen.  

Der Wahlkreis 24 umfasst die Trierer Stadtteile Ehrang-Quint, Biewer, Pfalzel, Ruwer-Eitelsbach sowie die Verbandsgemeinden Schweich, Ruwer und Trier-Land.