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SPD vertraut auf erfahrene Genossen

Sozialdemokraten an der Ruwer nominieren Kandidaten für Verbandsgemeinderat - Ewald an der Spitze

(Gusterath) Mit ein paar Neulingen, aber größtenteils mit erfahrenen Mandatsträgern geht die SPD in der Verbandsgemeinde Ruwer ins Rennen um die Sitze im Verbandsgemeinderat. Angeführt werden die Kandidaten vom VG-Beigeordneten Karl-Heinrich Ewald und von Fraktionschef Stefan Metzdorf.

10.02.2014
Gusterath. Es war keine leichte Aufgabe für die etwa 25 Genossen im Gusterather Bürgerhaus. Auf Einladung der SPD-Arbeitsgemeinschaft der Verbandsgemeinde (VG) Ruwer waren sie gekommen, um ihre Kandidaten für die Wahl des Verbandsgemeinderats zu bestimmen.

Kommunalwahl 2014


Nur wenige Stunden zuvor hatten viele von Parteifreund Arnold Weber Abschied genommen, der Ende Januar bei einem Unfall gestorben war. Der 55-Jährige aus Thomm, seit 2009 VG-Ratsmitglied, hätte auf einem vorderen Listenplatz kandidieren sollen.
Weber habe sich "um die Partei sehr verdient gemacht", sagte Dirk Bootz, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft. Die Liste so kurzfristig umzustellen, sei schwierig gewesen: "Aber wir haben eine gute Mischung gefunden aus allen Regionen, aus Männern und Frauen, aus Neulingen und Amtsträgern." Unter Leitung der SPD-Kreisvorsitzenden Katarina Barley stimmten 23 Wahlberechtigte dem Vorschlag auf allen Positionen zu. 32 Kandidaten - so viele Sitze gibt es im VG-Rat - und fünf Ersatzkandidaten wurden gewählt (siehe Extra).
An der Spitze steht - wie schon 2009 - der VG-Beigeordnete und Kaseler Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Ewald. Es folgt Stefan Metzdorf, Fraktionschef im VG-Rat. Insgesamt sieben Frauen kandidieren, davon vier auf den vorderen elf Rängen. Jüngster Bewerber ist der 24-jährige Osburger Johannes Gorges (Platz 4), der als stellvertretender Landes- und Bundesvorsitzender der Jusos über viel politische Routine verfügt.
Trotz ein paar Neulingen setzen die Ruwerer Genossen insgesamt auf Erfahrung: Neben Metzdorf und Gorges kandidieren auch die VG-Ratsmitglieder Elisabeth Hammes (Platz 3), Dirk Bootz (5), Rosemarie Cordie (8), Günter Scherer (12) und Andreas Stüttgen (16) in der oberen Hälfte.
Derzeit belegt die SPD neun Sitze im VG-Rat - die CDU zwölf, die FWG acht, die Grünen drei. "Als Opposition legen wir den Finger in die Wunde, aber wir gestalten auch aktiv mit", sagte Fraktionschef Metzdorf. cweb
Extra
Die Kandidaten: 1. Karl-Heinrich Ewald (Kasel), 2. Stefan Metzdorf (Gusterath), 3. Elisabeth Hammes (Mertesdorf), 4. Johannes Gorges (Osburg), 5. Dirk Bootz (Kasel), 6. Sibylle Rahner (Gusterath), 7. Dieter Konz (Osburg), 8. Rosemarie Cordie (Mertesdorf), 9. Franz Minarski (Gutweiler), 10. Klaus Simon (Mertesdorf), 11. Marion Jonas (Farschweiler), 12. Günter Scherer (Gusterath), 13. Dagmar Dickmann (Kasel), 14. Wilhelm Naumes (Waldrach) 15. Klaus Bauer (Osburg), 16. Andreas Stüttgen (Mertesdorf), 17. Brigitte Mahiques (Korlingen), 18. Bernd Stüber (Riveris), 19. Manfred Schneider (Pluwig), 20. Peter Junk (Thomm), 21. Wolfgang Schneider (Morscheid), 22. Andreas Huhn (Gusterath), 23. Christa Weins (Thomm), 24. Thomas Schemer (Gusterath), 25. Christoph Schmitt (Mertesdorf), 26. Hermann Göbel (Riveris), 27. Günter Hamann (Korlingen), 28. Christian Willems (Mertesdorf), 29. Stefan Philippi (Herl), 30. Karl-Heinz Rump (Kasel), 31. Yves Herzog (Waldrach), 32. Wolfgang Freudenreich (Korlingen); Ersatzkandidaten: 33. Christina Bootz (Kasel), 34. Monika Thömmes (Riveris), 35. Rainer Scherf (Kasel), 36. Rainer Thelen (Gusterath), 37. Edgar Kläs (Waldrach) cweb