Zu seinem Jubiläum startet der Raderlebnistag Happy Mosel mit neuem Logo und im knapperen Gewand. "Die kürzeren Veranstaltungszeiten von 11 bis 18 Uhr sowie die Streckenbegrenzung auf 80 Kilometer ermöglichen den Besuchern eine reibungslose An- und Abreise und stärken den Erlebnischarakter", erklärten Thomas Kalff und Christiane Heinen vom Veranstalter Mosellandtouristik gestern in Mehring.
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Kalff rechnet in diesem Jahr mit rund 60 000 Besuchern.
Die Einschränkung auf 80 Kilometer Strecke bedeutet auch eine Zäsur, denn die enorme Länge der abgesperrten Veranstaltungsstrecke galt seit 20 Jahren als herausragendes Merkmal von Happy Mosel. Als "längste Straßensperrung der Welt" war 1993 der erste autofreie Erlebnistag an der Mosel angekündigt worden. Tatsächlich sprengten die Dimensionen des "Veranstaltungsortes" alles bisher Dagewesene: Zehn Stunden lang hatten Radler, Skater und Fußgänger freie Bahn auf einer rund 180 Kilometer langen Strecke. Anfangs ging das Konzept auf - die autofreie Strecke im Moseltal lockte bis zu 120 000 Besucher. Doch von solchen Zahlen kann die Mosellandtouristik als Veranstalterin heute nur noch träumen: Unabhängig vom Wetter brachen die Besucherzahlen in den vergangenen Jahren ein. 2011 kamen weniger als 30 000 Menschen - zu wenig für 180 Kilometer abgesperrte Strecke.
Im September 2011 verkündete die Mosellandtouristik daher das Aus für die "große Lösung". Stattdessen sollten für Happy Mosel im jährlichen Wechsel zwei je 80 Kilometer lange Strecken für Radler + Co. reserviert werden: In geraden Jahren von Schweich bis Reil, in ungeraden Jahren von Pünderich bis Winningen (der TV berichtete). Auch die Veranstaltungsdauer wurde um drei Stunden gekürzt.
Als Kooperationspartner ist ab sofort der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) mit im Boot. Das Motto lautet: "Kulinarische Radtour".f.k..
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