Zum Bericht "Radau-Pflaster soll jetzt doch bleiben" und Kommentar "Politischer Zickzackkurs" (TV vom 27. Januar):
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Ich kenne und schätze fast alle politisch aktiven Bürger der Gemeinde Trierweiler, gleich welcher Partei oder Gruppierung. Allen ist gemein, dass sie aus Überzeugung und mit Hingabe versuchen, das Leben in der Gemeinde mitzugestalten. Vor dem Hintergrund knapper Kassen eine zunehmend verantwortungsvolle Tätigkeit. Das Radaupflaster ist eine Altlast und gleichermaßen ein Problemthema, das die Gemüter schon seit ewigen Zeiten erhitzt. Aber: Diese Thematik wird mit der gleichen professionellen Arbeitsweise bearbeitet wie viele andere Themen der Vergangenheit und Zukunft. Es wird informiert (wenn nötig mit externer Hilfe, siehe Verkehrsberuhigung Auf dem Steg), sondiert, aber auch gestritten und gekämpft. Manches Mal muss man seine eigene Meinung revidieren, wenn neue Argumente vorgetragen werden oder andere Gremien gegenteiliger Meinung sind. Dies ist politische Realität. Ich schätze es sehr, wenn zielgerichtet und verantwortungsvoll statt politisch verbohrt gearbeitet wird. Schließlich wird, nach Abwägung aller Aspekte und wie so viele Male zuvor, ein tragbarer Kompromiss gefunden. So kenne ich die Entscheidungs- und Beratungsgremien von Trierweiler, und so möchte ich es als Bürger auch weiterhin geregelt wissen. Diese Arbeitsweise öffentlich als politischen Zickzackkurs zu bezeichnen, dürfte hingegen eher geeignet sein, die Bürger zu verunsichern. Nun darf der Bürger sogar annehmen, die Entscheidungsträger seien unfähig, einen Kurs beizubehalten oder - schlimmer noch - überhaupt zu bestimmen. Ich werde jedenfalls weiterhin darauf vertrauen, dass in Trierweiler professionelle Politik zum Wohl aller betrieben wird, und widerspreche der Meinung von TV-Redakteur Albert Follmann entschieden. Andreas Kolling, Trierweiler
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