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aus unserem Archiv vom 02. Februar 2012
Ort: TrierKommentare: Kommentare zeigenDrucken  E-Mail

Das ist Deutschlands bester Steinmetzgeselle

Das Handwerk in der Region kann auf seinen Nachwuchs stolz sein: Beim Bundeswettbewerb der neuen Gesellen kamen drei regionale Teilnehmer aufs Podium. So kommt der beste deutsche Steinmetz, Simon Dawen, aus Trassem.

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Trier. Die besten Gesellenprüflinge des vergangenen Jahres aus dem Kammerbezirk Trier wurden bei der Abschlussfeier zum Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks in der Handwerkskammer Trier (HWK) geehrt.
Insgesamt 25 junge Gesellen und Gesellinnen hatten beim Wettbewerb auf Landesebene erste bis dritte Plätze erreicht. Drei von ihnen schafften zudem beim Bundesentscheid den Sprung in die obersten Ränge. Ausgezeichnet wurden zudem zwei Gesellinnen, die auf Kammerebene erfolgreich waren. Die HWK-Vizepräsidenten Hermann Zahnen und Josef Reinert überreichten die Urkunden und Preise.

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Unter den Steinmetz- und Steinbildhauergesellen erreichte Simon Dawen aus Trassem (Ausbildungsbetrieb Natursteinwerkstätte Thomas Felten, Saarburg) bundesweit den ersten Platz. "Beim Bundeswettbewerb musste man in sieben Stunden das Eckstück eines Fenstergewändes aus Sandstein anfertigen", berichtet der 21-Jährige. "Ich war mit neun weiteren Steinmetzgesellen und fünf Prüfern in der Halle. Da kommt schon ein gewisser Prüfungsdruck auf. Im Verlauf des Tages habe ich aber registriert, dass ich ganz gut im Rennen lag. Mit dem ersten Platz habe ich allerdings nicht gerechnet."
Dominik Klein aus Riol (Ausbildungsbetrieb Druckerei Nilles, Trittenheim) wurde von der Jury für besonders anspruchsvolle Druckerzeugnisse zu Deutschlands zweitbestem Druckergesellen gekürt.
Ein außergewöhnliches Werkstück brachte Katrin Dringen aus Wallersheim (Ausbildungsbetrieb Glas Fandel, Bitburg) den Titel der dritten Bundessiegerin bei den Glasern ein. Sie fertigte eine bunte Bleiverglasung mit floralen Motiven an. Für ihr Objekt "Das versteckte Gesicht" erhielt sie zugleich den dritten Platz im Sonderwettbewerb "Die gute Form".
Beim Leistungswettbewerb wurden sowohl Gesellenstücke als auch in Klausur angefertigte Arbeitsproben bewertet. Entscheidende Prüfungskriterien waren die Zweckmäßigkeit, der Schwierigkeitsgrad der Ausführung, die Sorgfalt der Bearbeitung der Einzelteile sowie die Materialauswahl und Materialausnutzung. Insgesamt waren aus dem Kammerbezirk 27 Gesellinnen und Gesellen aus der Region beim Landeswettbewerb angetreten.
Zehn von ihnen erreichten dort Platz eins und qualifizierten sich damit für den Wettbewerb auf Bundesebene. Zehn weitere errangen den zweiten Platz und fünf den dritten.
"Heute ist ein großer Tag für unsere erfolgreichen Nachwuchskräfte, aber auch ein Tag der Freude für das gesamte regionale Handwerk", sagte Hermann Zahnen bei der Feier.
Das Handwerk freue sich auf die neuen Gesellen, die als qualifizierte Fachkräfte im Handwerk sicher ihren Weg machten. Glückwünsche und Anerkennung galten neben den Preisträgern auch den engagierten Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen. red

 




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