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Milliardenumsätze mit Vanille, Schoko, Erdbeer und Co.

Vom Heißhunger der Deutschen auf Eis profitiert an erster Stelle die Eisindustrie, gefolgt von Eisdielen und Straßenverkäufern (siehe Grafik). Allein der Umsatz der industriellen Eishersteller in Deutschland hat im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt 1,2 Milliarden Euro betragen - elf Prozent mehr als 2011. Die Erlöse sind wetterabhängig, allerdings sind auch die Preise fürs Eis gestiegen, was die Hersteller mit höheren Rohstoff- und Energiekosten begründen.
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Weltweit führend bei der Produktion für Supermärkte, Kioske, Freibäder oder Tankstellen ist der Unilever-Konzern (Marke: Langnese), gefolgt von Nestlé (Mövenpick). Bedeutender bei den Mengen sind die Handelsmarken, für die laut Bundeskartellamt im Wesentlichen vier Hersteller liefern: Marktführend ist in Deutschland die DMK Eis GmbH des Deutschen Milchkontors, die Ende 2012 den Konkurrenten Rosen Eis schluckte; weitere Marktanteile halten R&R Ice Cream und Eisbär. Ein gutes Fünftel der Produktion wird exportiert. In der Industrie arbeiteten 2012 rund 4800 Beschäftigte. Hinzu kommen mehrere Tausend Mitarbeiter und Saisonkräfte in Eisdielen und Cafés. oht


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