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aus unserem Archiv vom 17. Januar 2013
Autor: Sabine Schwadorf Kommentare: Kommentare zeigen Ort: Trier Drucken

Von Stromautos und Solardächern

Steigende Strompreise, das Verbot der letzten Glühlampen und der Boom der Sonnenenergie steigern die Attraktivität der Umweltmesse Öko 2013 am Wochenende des 16. und 17. Februar. Dort zeigen rund 100 Aussteller aus dem Handwerk, welche Trends es in Sachen Bauen, Sanieren und Energie gibt.
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Trier. Wenn es draußen winterlich kalt und düster ist, freut man sich um so mehr über kuschelige Wärme und Helligkeit. Doch steigende Energie- und Heizkosten machen den Verbrauchern zu schaffen. "Auf der Öko 2013 will das Handwerk der Region zeigen, dass es für eine umfangreiche Heizungs- und Energiesanierung professionelle Anbieter gibt, die die Herausforderungen der Zukunft meistern können", wirbt Manfred Bitter, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) Trier. Schließlich sei die nach eigenen Angaben erfolgreichste Messe in den Trierer Moselauen (siehe Extra) ein "echter Marktplatz zwischen Handwerksbetrieben und Verbrauchern, mit fachlichen Dialogen zwischen Anbietern und Interessenten".

Rund 15 000 Besucher erwartet


Rund 15 000 Besucher sind in den vergangenen Jahren stets zur Öko gekommen, eine Schau mit Infoständen, Vorträgen und der Auszeichnung von qualifizierten Handwerksbetrieben. Und die soll laut Bitter noch "größer, besser und bedeutender" werden.
Immerhin rund sieben Prozent mehr Aussteller werden vermeldet, seit gut einem Monat sind die rund 2900 Quadratmeter Ausstellungsfläche der 13. Auflage der Öko 2013 trotz des erstmals zwei Monate früher gebuchten Termins bereits vergeben. "Die Messe ist inzwischen ein Selbstläufer", stellt der HWK-Hauptgeschäftsführer fest. Auch die Resonanz im angrenzenden Luxemburg, Belgien und Frankreich bestätige die Relevanz und Aktualität der kostenlosen Leistungsschau.

Zukunftsthema Photovoltaik


"Die Gesamtbedeutung des Themas Energie wird in allen Facetten dargestellt", sagt Axel Bettendorf, Leiter des Umweltzentrums (UWZ) der Handwerkskammer Trier, zu den diesjährigen Schwerpunkten der Öko 2013. Dazu gehörten das energiesparende Bauen und Sanieren, gerade angesichts neuer EU-Vorschriften für neue Häuser, Beleuchtungen und intelligente Stromkomzepte fürs Haus, ein Pavillon zum barrierefreien Wohnen am Stand der Innung Sanitär-Heizung-Klima sowie Informationen zum "Zukunftsthema Photovoltaik" (Bettendorf).
Denn trotz der gestrichenen Zuschüsse für Sonnenenergie auf Bundesebene "hat es im vergangenen Jahr in Deutschland einen Rekord an zusätzlich installierten Solarzellen gegeben in einer Größenordnung der Gesamtleistung von sieben Atomkraftwerken", sagt der UWZ-Leiter. "Das war ein Boomjahr."

Kontakte zu Fachleuten



Nun biete das neue Solarkataster der Stadt Trier und des Kreises Trier-Saarburg, über das die Öko 2013 auch informiert, den Verbrauchern erstmals Orientierung über optimale Solardachflächen auf ihren Häusern. Und die Verbrauchermesse könne die passenden Kontakte zu qualifizierten Handwerkern herstellen. Denn inzwischen sei festzustellen, dass Stadtplaner und Architekten etwa bei Neubaugebieten gezielt auf die Nutzung von Sonnenenergie auf den Häusern und mittels der Fensterausrichtung achteten. "Dieses Thema wird auch weiterhin ein Schwerpunktthema des Handwerks bleiben", ist UWZ-Leiter Bettendorf überzeugt.
Extra
Die Öko 2013 ist am Wochenende des 16. und 17. Februar jeweils von 10 bis 18 Uhr im Trierer Messepark geöffnet. Rund 100 Handwerksbetriebe und Hersteller sowie vier Innungen (Sanitär-Heizung-Klima, Schornsteinfeger, Stukkateur, Elektro) aus der Region Trier stellen sich und ihre Dienstleistungen auf rund 2900 Quadratmetern Fläche in Halle, Zelt und Außengelände vor. Der Eintritt ist frei. An beiden Tagen gibt es ein umfangreiches Vortrags- und Begleitprogramm. sas www.oeko-trier.de



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