60 unscheinbare Handpuppen aus Stoff haben im Wittlicher EineWeltLaden Zwischenstation gemacht. Kinder aus der Kita Bergweiler holten sie mit ihren Erzieherinnen dort ab. Dabei ließen sie sich erzählen, wie diese Puppen von Frauen in Indien genäht wurden.
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Die Bergweiler Kindergartenkinder geben ihren Puppen ein Gesicht. So erzählen die Wichtel bei ihrer Reise durch die Welt anderen Kindern vom Leben in Deutschland. Foto: privat
Wittlich/Bergweiler. (red) Die ´Kinder aus Bergweiler bekamen eine erste Ahnung von fairen und gerechten Handelsbeziehungen mit Menschen in weit entfernten Ländern. Auf einer Weltkarte ließen sie sich zeigen, welchen weiten Weg die Puppen aus Indien und auch die anderen Waren aus den verschiedensten Gegenden der Welt schon zurückgelegt hatten, bis sie in Wittlich ankamen.
Püppchen als Botschafter der Freude
Die nächste Station auf der Reise dieser Wichtelpuppen ist der Kindergarten Bergweiler, wo sie sich durch die Hilfe der Kinder auf eine weitere Etappe ihres Weges vorbereiten. Die Kindergartenkinder gestalten ihre Puppen bunt, geben ihnen ein Gesicht, erzählen ihnen von ihrem Leben.
Wenn diese Arbeit getan ist, und aus den zunächst gleich aussehenden Puppen eine wirklich bunte Truppe geworden ist, schicken die Kinder sie auf die weite Reise zu Kindern in Haiti und Kenia, um den Kindern dort eine Freude zu machen und ihnen von Deutschland zu erzählen.
Mitarbeiterinnen der Hilfsorganisation "help a child" nehmen sie bei ihrer nächsten Reise zu den von ihnen betreuten Kinderheimen mit. So werden die Püppchen als Botschafter der Freude bei denen ankommen, die unter sehr schwierigen Bedingungen leben.
Durch Geschichten, Lieder, Spiele und Informationen über das Leben in Haiti und in Kenia öffnet diese Aktion "Weltweit Wichteln" auch den Blick der Kinder und ihrer Eltern für Menschen in anderen Teilen der Welt. "Weltweit Wichteln" wird unterstützt von verschiedenen kirchlichen Organisationen und nicht zuletzt auch durch Elan, dem entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz.
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